Uvular Information

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Uvularer Artikulationsort
Sagittalebene der menschlichen Mundhöhle, Oro pharynx und Larynopharynx. Artikulationsorte (aktiv und passiv): 1 exolabial (äußerer Teil der Lippe), 2 endolabial (innerer Teil der Lippe), 3 dental (Zähne), 4 alveolar (vorderer Teil des Zahndamms), 5 postalveolar (hinterer Teil des Zahndamms und ein wenig dahinter), 6 präpalatal (vorderer Teil des harten Gaumens), 7 palatal (harter Gaumen), 8 velar (weicher Gaumen), 9 uvular (auch postvelar; Gaumenzäpfchen), 10 pharyngal (Rachen), 11 glottal (auch laryngal; Stimmbänder), 12 epiglottal (Kehldeckel), 13 radikal (Zungenwurzel), 14 posterodorsal (hinterer Teil der Zunge), 15 anterodorsal (vorderer Teil der Zunge), 16 laminal (Zungenblatt), 17 apikal (Zungenspitze), 18 sublaminal (auch subapical; Unterseite der Zunge)

In der Phonetik beschreibt uvular den (beweglichen) Artikulationsort eines Lautes. Ein uvularer Laut (deutsch auch Zäpfchenlaut) wird unter Beteiligung des Gaumenzäpfchens ( lateinisch uvula) gebildet. [1] [2] [3]

Das Internationale Phonetische Alphabet kennt folgende uvulare Konsonanten:

Die Verbreitung des uvularen „r“ im nordwestlichen Europa in der Mitte des 20. Jahrhunderts (nach Trudgill 1974):
  • ungewöhnlich
  • in der formalen Sprache nur von einigen Sprechern verwendet
  • in der formalen Sprache üblich
  • allgemein verbreitet
  • Literatur Bearbeiten Quelltext bearbeiten

    • John Clark, Colin Yallop, Janet Fletcher: An Introduction to Phonetics and Phonology (= Blackwell textbooks in linguistics. Band 9). 3. Auflage. Blackwell, Malden (MA) 2007, ISBN 978-1-4051-3083-7 (englisch).
    • T. Alan Hall: Phonologie. Eine Einführung (= De Gruyter Studienbuch). de Gruyter, Berlin/New York 2000, ISBN 3-11-015641-5.
    • Peter Ladefoged, Ian Maddieson: The Sounds of the World’s Languages. Blackwell, Oxford 1996, ISBN 0-631-19814-8 (englisch).

    Weblinks Bearbeiten Quelltext bearbeiten

    Wiktionary: uvular – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    Einzelnachweise Bearbeiten Quelltext bearbeiten

    1. Christian Ebert: Phonetik & Phonologie. Artikulatorische Phonetik. ( Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. @1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.sfs.uni-tuebingen.de (PDF; 573 kB) Hall, Kapitel 1.1–1.5; Clark & Yallop, Chapter 2 & 3. Universität Bielefeld. Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. WS 2005/2006
    2. Christian Ebert: Phonetik & Phonologie. Artikulatorische Phonetik. ( Memento des Originals vom 8. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. @1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.sfs.uni-tuebingen.de (PDF; 4,2 MB) Universität Bielefeld. Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. WS 2005/2006 (Clark & Yallop, Chapter 2 & 6)
    3. Christian Ebert: Phonetik & Phonologie. Artikulatorische Phonetik. ( Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. @1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.sfs.uni-tuebingen.de (PDF; 303 kB) Hall, Kapitel 1.1–1.5; Clark & Yallop, Chapter 2 & 3. Aufgaben & Lösungen. Universität Bielefeld. Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. WS 2005/2006