Landesparlament Information

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Gesamtanzahl der Abgeordneten in den deutschen Landesparlamenten
CDU
  
486 (15)
SPD
  
469 (16)
Grüne
  
290 (15)
AfD
  
229 (16)
Linke
  
137 (10)
FDP
  
128 (13)
CSU
  
85 0(1)
FW
  
033 0(2)
BVB/FW
  
005 0(1)
Andere *
  
009 0(4)
Parteilose
  
13 0(8)
Insgesamt 1.884 Mandate, in Klammern Anzahl der Landesparlamente.
* Andere: LKR 3, SSW 3, BIW 2, BfTh 1
Stand: 11. Oktober 2021
Gesamtstimmenanteile der Parteien bei den jeweils letzten Landtagswahlen
Stand: 27. September 2021
 %
30
20
10
0
29,7
22,1
14,2
11,0
8,0
6,5
3,4
5,0
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a CDU 23,4 %, CSU 6,3 %
g FW 3,3 %, BVB/FW 0,2 %

Landesparlament ist der Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Im Grundgesetz ( Art. 28, Art. 54 Abs. 3 GG) werden die Landesparlamente allgemein als Volksvertretungen der Länder bezeichnet.

In den Flächenländern heißt das Landesparlament Landtag. Die Zusammensetzung der Landtage wird in Landtagswahlen festgelegt, die Wahlperiode liegt bei fünf Jahren (im Stadtstaat Bremen bei nur vier Jahren). In den Stadtstaaten existieren statt Landtag andere Bezeichnungen: Abgeordnetenhaus in Berlin und Bürgerschaft in Bremen und Hamburg. Der gewählte Abgeordnete eines Landesparlamentes wird als Mitglied des Landtages (MdL) bzw. Mitglied des Abgeordnetenhauses (MdA), der Bremischen Bürgerschaft (MdBB) oder der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) bezeichnet.

Hierarchie und Aufgaben

Konstitutionell ist die Bundesrepublik Deutschland ein Bund der deutschen Länder, an den sie freiwillig Kompetenzen abgetreten haben. Die Landesparlamente sind daher Ausdruck des deutschen Föderalismus und bewahren die Tradition der regionalen Gesetzgebungskompetenz. Allerdings darf ein Landesparlament nicht in die Gesetzgebung des Bundes eingreifen. [1]

Hauptaufgaben des Landesparlaments sind die Kontrolle der Landesregierung, der Erlass von Landesgesetzen und die Gestaltung und Freigabe des Landeshaushaltes. [2]

Landesparlamente in Deutschland

Bundesland Volksvertretung Letzte
Wahl
Legislatur-
periode
Nächste Wahl
(voraussichtlich)
Baden-Württemberg Baden-Württemberg  Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 14. März 2021 17. Frühjahr 2026
Bayern Bayern  Bayern Bayerischer Landtag 14. Oktober 2018 18. Herbst 2023
Berlin Berlin  Berlin Abgeordnetenhaus von Berlin 26. September 2021 19. Herbst 2026
Brandenburg Brandenburg  Brandenburg Landtag Brandenburg 1. September 2019 0 7. 3. Quartal 2024
Bremen Bremen  Bremen Bremische Bürgerschaft 26. Mai 2019 20. 2. Quartal 2023
Hamburg Hamburg  Hamburg Hamburgische Bürgerschaft 23. Februar 2020 22. 1. Quartal 2025
Hessen Hessen  Hessen Hessischer Landtag 28. Oktober 2018 20. Herbst 2023
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern  Mecklenburg-Vorpommern Landtag Mecklenburg-Vorpommern 26. September 2021 0 8. Herbst 2026
Niedersachsen Niedersachsen  Niedersachsen Niedersächsischer Landtag 15. Oktober 2017 18. Herbst 2022
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen  Nordrhein-Westfalen Landtag Nordrhein-Westfalen 14. Mai 2017 17. 15. Mai 2022
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz  Rheinland-Pfalz Landtag Rheinland-Pfalz 14. März 2021 18. Frühjahr 2026
Saarland Saarland  Saarland Landtag des Saarlandes 26. März 2017 16. 27. März 2022
Sachsen Sachsen  Sachsen Sächsischer Landtag 1. September 2019 0 7. 3. Quartal 2024
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt  Sachsen-Anhalt Landtag von Sachsen-Anhalt 6. Juni 2021 0 8. 2. Quartal 2026
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein  Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteinischer Landtag 7. Mai 2017 19. 8. Mai 2022
Thüringen Thüringen  Thüringen Thüringer Landtag 27. Oktober 2019 0 7. Herbst 2024

Die Dauer einer Legislaturperiode beträgt in Bremen vier Jahre, in allen anderen Landesparlamenten fünf Jahre.

Wahlen

Wahlmodus

Der Wahlmodus hängt im Einzelnen vom jeweiligen Land ab. Alle Landeswahlgesetze sehen jedoch (im Wesentlichen) ein Verhältniswahlsystem vor.

Das Land Bremen ist in zwei Wahlbereiche (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) aufgeteilt, auf die die Fünf-Prozent-Hürde getrennt Anwendung findet und zwischen denen kein Verhältnisausgleich stattfindet. In Bayern bildet jeder Regierungsbezirk einen Wahlkreis, der seinerseits in Stimmkreise unterteilt ist; die Ergebnisse der Wahlkreise werden dabei nicht miteinander verrechnet, auch wenn die Fünf-Prozent-Hürde landesweit berechnet wird.

Jedes Land ist in Wahlkreise (nicht identisch mit den Landkreisen) eingeteilt, und diese Wahlkreise wiederum in Stimmbezirke, die über jeweils ein Wahllokal verfügen.

Außer in Bremen, Hamburg und dem Saarland wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter direkt in den Landtag gewählt. Daneben gibt es noch die Landesliste einer jeden Partei, von welcher Abgeordnete in den Landtag gelangen, wenn eine Partei mehr im prozentualen Gesamtergebnis beteiligt ist als durch ihre gewonnenen Direktmandate bereits reflektiert ist (siehe auch: Überhang- und Ausgleichsmandat). In Berlin kann jede Partei entscheiden, ob sie mit einer Landesliste oder mit Bezirkslisten antritt.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg entscheidet sich der Wähler mit einer Stimme sowohl für einen Kandidaten als auch dessen Landesliste, wobei die Liste nach den Stimmergebnissen der Kandidaten in ihren Wahlkreisen gebildet wird. Im Saarland gibt es eine reine Listenwahl. In den anderen Bundesländern gibt es wie bei der Bundestagswahl zwei separate Stimmen für Direktmandat und Landesliste, wobei in Bayern Erst- und Zweitstimmen für die Berechnung der Sitzverteilung zusammengezählt werden.

Ein Volksentscheid vom 14. Juni 2004 in Hamburg führte in der Hansestadt zur Ablösung der reinen Listenwahl durch ein neues Wahlsystem. Es wurde erstmals bei der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 verwendet, gibt den Wählern mehr Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Bürgerschaft und beinhaltet eingeschränkt offene Listen in Mehrmandatswahlkreisen.

Das Wahlrecht in Bremen sieht für die beiden Wahlbereiche Bremen und Bremerhaven jeweils die Möglichkeit vor, fünf Stimmen auf die Listen für den Wahlbereich oder konkrete Kandidierende zu verteilen.

Wahlmodi in den deutschen Ländern [3]
Land Wahl­periode in Jahren Wahl­alter
aktiv/
passiv
Wahlsystem Listenform Stim­men­zahl Mandate
(davon in Wahl­kreisen)
Sperr­klausel Grund­mandats­klausel Aus­gleichs­mandate Sitz­zuteilungs­verfahren
Baden-Württemberg Baden-Württemberg  Baden-Württemberg 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl unterlegene Wahl­kreis­kandidaten 01 120 (70) landesweit nein getrennt nach Regierungs­bezirken Sainte-Laguë
Bayern Bayern  Bayern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl offen 02 180 (90) landesweit nein getrennt nach Regierungs­bezirken Hare/Niemeyer
Berlin Berlin  Berlin 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 130 (78) landesweit inkl. ungültige ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Brandenburg Brandenburg  Brandenburg 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit; nicht für Sorben ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Bremen Bremen  Bremen 4 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 05 083 (0) getrennt in Bremen und Bremerhaven Sainte-Laguë
Hamburg Hamburg  Hamburg 5 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 10 121 (71) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Hessen Hessen  Hessen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 110 (55) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern  Mecklenburg-Vorpommern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 071 (36) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Niedersachsen Niedersachsen  Niedersachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 135 (87) landesweit nein ja d’Hondt
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen  Nordrhein-Westfalen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 181 (128) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz  Rheinland-Pfalz 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 101 (51) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Saarland Saarland  Saarland 5 18/18 Verhältniswahl geschlossen 01 051 (0) landesweit d’Hondt
Sachsen Sachsen  Sachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 120 (60) landesweit zwei Mandate ja d’Hondt
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt  Sachsen-Anhalt 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 091 (45) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein  Schleswig-Holstein 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 069 (35) landesweit; nicht für SSW ein Mandat ja Sainte-Laguë
Thüringen Thüringen  Thüringen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit nein ja Hare/Niemeyer


Wahlergebnisse

Stärkste und zweitstärkste Parteien in den Landesparlamenten. Die Farbe des Landes entspricht jeweils der Farbe der stärksten Partei der letzten Wahl, die Farbe des Punktes der zweitstärksten (Stand 7. Juni 2021).
  • CDU
  • CSU
  • SPD
  • Grüne
  • Linke
  • AfD
  • Letzte Landtagswahlergebnisse

    Gelistet sind alle Ergebnisse, die 1 Prozent überschreiten sowie alle Ergebnisse von Parteien, die im Bundesdurchschnitt mindestens 0,5 Prozent oder in mindestens vier Ländern 1 Prozent erreichten. Wahlergebnisse, die zum Parlamentseinzug führten, sind fettgedruckt.

    Bundesland letzte
    Wahl
    CDU/
    CSU a
    SPD Grüne AfD FDP Linke Freie
    Wähler
    /
    BVB/FW b
    PARTEI Tier-
    schutz-
    partei
    ÖDP Piraten weitere Parteien d sonst.
    bad
    Flag of Baden-Württemberg.svg Baden-Württemberg
    2021 24,1 11,0 32,6 09,7 10,5 03,6 03,0 1,2 0,8 0,1 4,2
    bay
    Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern
    2018 a37,2 a 09,7 17,6 10,2 05,1 03,2 11,6 0,4 0,3 1,6 0,4 BP 1,7 1,3
    ber
    Flag of Berlin.svg Berlin
    2021 18,1 21,4 18,9 8,0 07,2 14,0 00,8 1,8 2,2 0,1 0,4 dieBasis 1,3, Volt 1,1, Team T. 1,0 3,6
    bra
    Flag of Brandenburg.svg Brandenburg
    2019 15,6 26,2 10,8 23,5 04,1 10,7 0 b5,0 b 2,6 0,6 0,7 0,8
    bre
    Flag of Bremen.svg Freie Hansestadt Bremen
    2019 26,7 24,9 17,4 06,1 05,9 11,3 01,0 1,7 1,0 BIW 2,4 1,6
    ham
    Flag of Hamburg.svg Hamburg
    2020 11,2 39,2 24,2 05,3 05,0 09,1 00,6 1,4 0,7 0,7 0,5 Volt 1,3 1,6
    hes
    Flag of Hesse.svg Hessen
    2018 27,0 19,8 19,8 13,1 07,5 06,3 03,0 0,6 1,0 0,3 0,4 1,5
    mev
    Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svg Mecklenburg-Vorpommern
    2021 13,3 39,6 06,30 16,7 05,80 09,9 01,1 0,8 1,7 0,1 0,4 dieBasis 1,7 2,7
    nie
    Flag of Lower Saxony.svg Niedersachsen
    2017 33,6 36,9 08,7 06,2 07,5 04,6 00,3 0,6 0,7 0,1 0,2 1,0
    nor
    Flag of North Rhine-Westphalia.svg Nordrhein-Westfalen
    2017 33,0 31,2 06,4 07,4 12,6 04,9 00,4 0,6 0,2 1,0 3,1
    rhe
    Flag of Rhineland-Palatinate.svg Rheinland-Pfalz
    2021 27,7 35,7 09,3 08,3 05,5 02,5 05,4 1,1 1,7 0,7 0,5 2,4
    saa
    Flag of Saarland.svg Saarland
    2017 40,7 29,6 04,0 06,2 03,3 12,8 00,4 0,7 2,3
    sac
    Flag of Saxony.svg Sachsen
    2019 32,1 07,7 08,6 27,5 04,5 10,4 03,4 1,6 1,5 0,3 0,3 2,4
    san
    Flag of Saxony-Anhalt (state).svg Sachsen-Anhalt
    2021 37,1 08,4 05,9 20,8 06,4 11,0 03,1 0,7 1,4 0,1 0,4 dieBasis 1,5 3,1
    sch
    Flag of Schleswig-Holstein.svg Schleswig-Holstein
    2017 32,0 27,3 12,9 05,9 11,5 03,8 00,6 0,6 1,2 SSW 3,3 1,5
    thu
    Flag of Thuringia.svg Thüringen
    2019 21,7 08,2 05,2 23,4 05,0 31,0 1,1 0,4 Tierschutz hier 1,1 3,2
    Gesamt c e29,7 e 22,1 14,2 11,0 08,0 06,5 0 f3,4 f 0,8 0,6 0,5 0,5 2,5
    a CSU nur in Bayern
    b BVB/FW nur in Brandenburg
    c Stand: 27. September 2021. Anteil in Prozent an erhaltenen Wählerstimmen von allen gültig abgegebenen Stimmen der letzten 16 Wahlen zu Landtagen, Bürgerschaften oder Abgeordnetenhäusern; bei Zwei-Stimmen-System wurde die Landes- bzw. Zweitstimme der Wählers gezählt; in Bayern werden beide Stimmen für die proportionale Sitzverteilung zusammengezählt, die Summe wurde durch zwei geteilt; in Bremen und Hamburg hat jeder Wähler fünf Stimmen für die Landesliste, hier wurde die Zahl der gültigen Wahlzettel proportional nach der Anzahl der Stimmen aufgeteilt. [4]
    d Andere Parteien mit mindestens 1 % bei der Wahl.
    e CDU 23,4 %, CSU 6,3 %
    f Freie Wähler 3,3 %, BVB/FW 0,2 %

    Wahltermine

    Die Wahltermine werden vom Landtag oder vom Landesinnenministerium festgelegt. Dafür gibt es bei regulären Neuwahlen ein vorgegebenes Zeitfenster. Für vorgezogene Neuwahlen wird ein Beschluss des Landtages, des Landtagspräsidenten oder des Ministerpräsidenten auf Auflösung des Landtages bzw. vorzeitige Beendigung der Wahlperiode benötigt. Gewählt wird regelmäßig an einem Sonntag; häufig sehen die Wahlgesetze auch allgemeine Feiertage als Möglichkeit vor.

    Kritik an Wahlterminen

    Vereinzelt wird Kritik an der Anzahl der Wahltermine in Deutschland und der Dauer der Wahlperioden laut, da der Bundesrat in einem hohen Maß auch an der Gestaltung der Bundespolitik beteiligt ist. Häufige Wahlen führen in den Augen der Kritiker zu einem Dauerwahlkampf, der die Politik lahmlege. Als Lösung wurde häufig gefordert, die Wahlperioden zu verlängern. Inzwischen gibt es in allen Bundesländern mit Ausnahme Bremens eine fünfjährige Wahlperiode, lediglich dort wird alle vier Jahre gewählt. Ein anderer Vorschlag ist die Gleichtaktung der Wahltermine aller deutschen Länder mit außerplanmäßigen Wahlterminen nur bei Koalitionsbrüchen. Dies würde zu verkürzten Wahlperioden in den betroffenen Ländern führen, die nur bis zum nächsten Takt reichen würden. Dazu müsste der verfassungsmäßige Status der Länder geändert werden. Man spricht hier von der horizontal simultanen Variante der Wahlterminierung innerhalb eines Mehrebenensystems, während derzeit auf beiden Ebenen konsekutiv gewählt wird.

    Derzeit wird in folgenden Ländern zumindest annähernd gleichzeitig gewählt:

    • Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (März der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (September der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Bayern und Hessen (September der durch fünf mit Rest drei teilbaren Jahre: 2008, 2013, …)
    • Brandenburg, Sachsen und Thüringen (August bzw. September der durch fünf mit Rest vier teilbaren Jahre: 2009, 2014, …)
    • Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein (Frühjahr der durch fünf mit Rest zwei teilbaren Jahre: 2012, 2017, …)

    Statistiken deutscher Landesparlamente

    Aktuelle Sitzverteilungen

    Folgende Übersicht listet die Anzahl der Abgeordneten pro Fraktion bzw. Gruppe und die fraktionslosen Abgeordneten nach Partei auf.

    Landtag von Wahl Sitze gesamt
    (abs. Mehrheit)
    Regierungs­fraktionen CDU/
    CSU
    SPD Grüne AfD Linke FDP FW/
    BVB/FW
    Andere Fraktionen/
    Gruppen
    Fraktions­lose
    Sitze %
    bad
    Flag of Baden-Württemberg.svg Baden-Württemberg [5]
    2021 154 0(78) 100 64,9 42 19 58 17 18
    bay
    Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern [6]
    2018 205 (103) 111 54,1 CSU
    84
    22 38 19 11 27 4 (CSU 1, parteilos 3)
    ber
    Flag of Berlin.svg Berlin [7]
    2021 147 0(74) 092 62,6 30 36 32 13 24 12
    bra
    Flag of Brandenburg.svg Brandenburg [8]
    2019 0 88 0(45) 050 56,8 15 25 10 23 10 BVB/FW
    5
    bre
    Flag of Bremen.svg Freie Hansestadt Bremen [9]
    2019 0 84 0(43) 049 58,3 24 23 16 (FL) 10 05 6 (AfD 4, BIW 2)
    ham
    Flag of Hamburg.svg Hamburg [10]
    2020 123 0(62) 087 70,7 15 54 33 06 13 (FL) 2 (FDP, parteilos je 1)
    hes
    Flag of Hesse.svg Hessen [11]
    2018 137 0(69) 069 50,3 40 29 29 17 09 11 2 (AfD, parteilos je 1)
    mev
    Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svg Mecklenburg-Vorpommern [12]
    2021 0 79 0(40) 043 54,4 12 34 5 14 9 5
    nie
    Flag of Lower Saxony.svg Niedersachsen [13]
    2017 137 0(69) 104 76,6 50 54 12 (FL) 11 10 (AfD 7, LKR 2, parteilos 1)
    nor
    Flag of North Rhine-Westphalia.svg Nordrhein-Westfalen [14]
    2017 199 (100) 100 50,3 72 69 14 13 28 3 (parteilos)
    rhe
    Flag of Rhineland-Palatinate.svg Rheinland-Pfalz [15]
    2021 101 0(51) 055 54,5 31 39 10 08 06 06 1 (parteilos)
    saa
    Flag of Saarland.svg Saarland [16]
    2017 0 51 0(26) 041 80,4 24 17 02 05 Saar-Linke 2 1 (AfD)
    sac
    Flag of Saxony.svg Sachsen [17]
    2019 119 0(60) 067 56,3 45 10 12 36 14 2 (parteilos)
    san
    Flag of Saxony-Anhalt (state).svg Sachsen-Anhalt [18]
    2021 0 97 0(49) 056 57,7 40 09 06 23 12 07
    sch
    Flag of Schleswig-Holstein.svg Schleswig-Holstein [19]
    2017 0 73 0(37) 044 60,3 25 21 10 (FL) 09 SSW 3 * 5 (AfD 3, LKR, parteilos je 1)
    thu
    Flag of Thuringia.svg Thüringen [20]
    2019 0 90 0(46) 042 46,7 21 08 05 22 29 G04 G 1 ( BfTh)
    Gesamt 1.884 570
    (486+84)
    469 290 213 135 127 38
    (33+5)
    5 37 +
    Anteil in % 100,0 30,3 24,9 15,4 11,3 7,2 6,7 2,0 0,2 2,0
    Fraktionen in Landesparlamenten 15+1 16 15 13 10 11 2+1 1
    Regierungsbeteiligungen 10 11 10 4 4 1
    Ministerpräsidenten 7 7 1 1
    Die Sitzanzahlen der Parteien mit den jeweils meisten Sitzen sind fett geschrieben. Parteien, die an der Landesregierung beteiligt sind, sind durch grauen Hintergrund hervorgehoben. Die Partei, die den Ministerpräsidenten stellt, ist dunkelgrau hervorgehoben. Die Sitzanzahlen geschäftsführender Regierungsparteien sind kursiv geschrieben.
    (FL) Nur fraktionslose Abgeordnete, siehe Spalte Fraktionslose.
    * Die Abgeordneten des SSW haben als Vertreter der Dänischen Minderheit in Deutschland unabhängig von ihrer Anzahl die Rechte einer Fraktion.
    Zwei Mitglieder der Linken gründeten im November 2021 eine eigene Fraktion namens „Saar-Linke“.
    + Davon parteilos 13, AfD 16, LKR 3, BIW 2, BfTH, CSU, FDP
    G Gruppe


    Frauenanteil

    Die folgende Liste zeigt die Anteile der weiblichen Landtagsabgeordneten in den einzelnen Landesparlamenten (vergleiche Entwicklung ab 2015):

    Land Stand Anteil siehe auch:
    Abschnitt im Hauptartikel des Parlaments
    Baden-Württemberg Baden-Württemberg  Baden-Württemberg Aug. 2019 26,6 % [21]
    Bayern Bayern  Bayern Nov. 2018 26,8 % [22] Frauenanteil im Bayerischen Landtag
    Berlin Berlin  Berlin März 2017 32,5 % [23]
    Brandenburg Brandenburg  Brandenburg ab Okt. 2019 31,8 %
    Bremen Bremen  Bremen Aug. 2019 36,9 % [24]
    Hamburg Hamburg  Hamburg Feb. 2021 (2017) 46 % [25] 38,8 % [26]
    Hessen Hessen  Hessen Jan. 2019 33,6 % [27]
    Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern  Mecklenburg-Vorpommern Juni 2019 25,4 % [28]
    Niedersachsen Niedersachsen  Niedersachsen Apr. 2018 (Mai 2012) 27,7 % (29,2 %) [29]
    Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen  Nordrhein-Westfalen ab Juni 2017 27,1 % [30] Frauenanteil im Landtag Nordrhein-Westfalen
    Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz  Rheinland-Pfalz ab Apr. 2016 35,6 % [31]
    Saarland Saarland  Saarland ab Apr. 2017 37,3 %
    Sachsen Sachsen  Sachsen ab Okt. 2019 26,9 %
    Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt  Sachsen-Anhalt Apr. 2018 21,8 % [32]
    Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein  Schleswig-Holstein ab Juni 2017 30,1 % [33]
    Thüringen Thüringen  Thüringen ab Nov. 2019 31,1 % [34]

    Siehe auch

    Literatur

    Weblinks

      Wikinews: Deutsche Landtagswahl – in den Nachrichten

    Einzelnachweise

    1. Demokratie als „Leitgedanke“ des deutschen Föderalismus. Bundeszentrale für politische Bildung, abgerufen am 7. Oktober 2016.
    2. Landesparlamente. Abgerufen am 30. November 2020.
    3. Wilko Zicht: Das Wahlrecht bei Landtagswahlen. In: Wahlen, Wahlrecht und Wahlsysteme. 27. Oktober 2019, abgerufen am 4. März 2020.
    4. siehe: Deutscher Bundestag – Summe der Wählerstimmen der Länder (Wählerstimmenkonto) in Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2016 (PDF; 132 kB); siehe auch Quelle: Komplette Liste der Wählerstimmen bei Landtagswahlen in Deutschland
    5. landtag-bw.de
    6. bayern.landtag.de
    7. wahlen-berlin.de
    8. landtag.brandenburg.de
    9. bremische-buergerschaft.de
    10. hamburgische-buergerschaft.de
    11. hessischer-landtag.de
    12. landtag-mv.de
    13. landtag-niedersachsen.de
    14. landtag.nrw.de
    15. landtag.rlp.de
    16. landtag-saar.de
    17. landtag.sachsen.de
    18. landtag.sachsen-anhalt.de
    19. landtag.ltsh.de
    20. thueringer-landtag.de
    21. |wayback=20180425120357 |text=Landtag von Baden-Württemberg, 16. Wahlperiode: Altersstruktur und Geschlecht der Abgeordneten. Landtag von Baden-Württemberg (Stand 1. August 2019)
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