Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2007 Information

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Rugby-Union-
Weltmeisterschaft 2007
Logo Rugby Coup du Monde 2007.svg
Gastgeber Frankreich Frankreich  Frankreich
Weltmeister
2. Platz
3. Platz
Sudafrika Südafrika  Südafrika
England England  England
Argentinien Argentinien  Argentinien
Dauer 7. September –
20. Oktober 2007
Nationen 91 (Endrunde: 20)
Spiele 48
Zuschauer 2.263.223
(47.150 pro Spiel)
Topscorer Sudafrika Südafrika  Percy Montgomery (105)
Meiste Versuche Sudafrika Südafrika  Bryan Habana (8)

Die Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2007 war die sechste Weltmeisterschaft in der Geschichte des Rugby Union. Sie fand vom 7. September bis zum 20. Oktober 2007 in Frankreich, Wales und Schottland statt, wobei zwanzig Nationalmannschaften in insgesamt 48 Spielen gegeneinander antraten. Von diesen Spielen wurden 42 in französischen Stadien, vier in Cardiff (Wales) und zwei in Edinburgh (Schottland) ausgetragen. Das Finale fand im Stade de France in Saint-Denis nahe Paris statt. Weltmeister wurde mit einem 15:6-Finalsieg über den Titelverteidiger England das Team Südafrikas, welches nach dem Erfolg von 1995 zum zweiten Mal den Webb Ellis Cup in Empfang nehmen konnte. Den dritten Platz erreichte mit einem 34:10 über Frankreich die Mannschaft Argentiniens. Insgesamt besuchten 2.274.037 Zuschauer die Spiele in den Stadien, was einen Zuschauerschnitt von 47.376 pro Spiel bedeutet.

86 Länder beteiligten sich an der Qualifikation, die im Jahr 2004 begann. Die acht Viertelfinalisten der Weltmeisterschaft 2003 waren automatisch qualifiziert (England, Australien, Neuseeland, Frankreich, Irland, Schottland, Wales, Südafrika). Portugal nahm das erste Mal an einer Endrunde teil. Für die Austragung der Weltmeisterschaft hatte sich neben Frankreich auch England beworben.

Im deutschsprachigen Raum übertrugen DSF, Polsat Sport und TV5 Monde verschiedene Spiele live und als Aufzeichnung. [1]

Qualifikation zur Endrunde

Vorab für die Weltmeisterschaften waren automatisch startberechtigt:

Zehn der zwölf weiteren verfügbaren Plätze im Turnier wurden durch die Gewinner von kontinentalen Qualifikationsturnieren besetzt, zwei weitere im Anschluss in interkontinentalen Barragespielen. Die Qualifikation zur WM begann am 7. September 2004. Dabei wurde um folgende Startplätze gespielt:

Am 16. Juli 2005 standen Samoa und Fidschi als Vertreter Ozeaniens fest. Als erste amerikanische Mannschaft qualifizierte sich am 8. Juli 2006 Argentinien, mit einem 26:0-Sieg über Uruguay. Als zweite amerikanische Mannschaft schaffte am 12. August 2006 Kanada die Qualifikation, mit einem 56:7-Sieg über die USA. Letztere setzten sich Anfang Oktober in zwei Entscheidungsspielen gegen Uruguay durch und sicherten sich den dritten Startplatz.

Die ersten Plätze in den europäischen Qualifikationsgruppen sicherten sich Italien am 14. Oktober 2006 mit einem 67:7-Auswärtssieg gegen Russland und Rumänien gegen Spanien auswärts mit 47:20. Zum dritten Mal in Folge qualifizierte sich Namibia für die Endrunde, nach zwei Siegen gegen Marokko im November 2006.

Ende Oktober 2006 gab der International Rugby Board bekannt, dass die Finalrunde der Asiengruppe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant in Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas, stattfinden wird. [2] Stattdessen wurde sie in Hongkong ausgetragen. Japan sicherte sich den einzigen asiatischen Startplatz. Georgien qualifizierte sich gegen Portugal als achte europäische Mannschaft für die WM.

Im Februar 2007 begannen die interkontinentalen Barragespiele um die letzten beiden verbliebenen Startplätze bei der WM. Vorab war festgelegt worden, dass ein Platz zwischen dem Qualifikationsdritten Ozeaniens (Tonga) und dem Qualifikationszweiten Asiens (Südkorea) und dass ein zweiter Platz zwischen Europas Viertplatzierten (Portugal), Afrikas Zweiten (Marokko) und Amerikas Vierten (Uruguay) ausgespielt werden sollte. Letztlich setzte sich Tonga deutlich gegen Südkorea durch und qualifizierte sich als fünftes ozeanisches Team für die Endrunde und Portugal schaffte Ende März die Qualifikation nach einem Sieg über Uruguay.

Die teilnehmenden Nationen waren fast die gleichen wie bei der WM vor vier Jahren. Anstelle von Uruguay hat sich diesmal Portugal qualifiziert.

An der Qualifikation beteiligte und vorab qualifizierte Länder:
Afrika Amerika Asien Europa/Nordasien Ozeanien

Teilnehmer

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D

England England  England (Titelverteidiger)
Sudafrika Südafrika  Südafrika
Samoa Samoa  Samoa
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Tonga Tonga  Tonga

Australien Australien  Australien
Wales  Wales
Fidschi Fidschi  Fidschi
Kanada Kanada  Kanada
Japan Japan  Japan

Neuseeland Neuseeland  Neuseeland
Schottland Schottland  Schottland
Italien Italien  Italien
Rumänien Rumänien  Rumänien
Portugal Portugal  Portugal

Frankreich Frankreich  Frankreich (Gastgeber)
Irland Irland  Irland
Argentinien Argentinien  Argentinien
Georgien Georgien  Georgien
Namibia Namibia  Namibia

Austragungsorte

Austragungsorte

Nur 1995 ( Südafrika) und 2003 ( Australien) fanden die Weltmeisterschaften in einem einzelnen Land statt. Während 1987 Australien und Neuseeland zusammen die erste Weltmeisterschaft austrugen, hatten die nominellen Gastgeberländer England (1991) und Wales (1999) aus strukturellen und organisatorischen Gründen Vereinbarungen getroffen, um mehrere Spiele in den übrigen so genannten Five Nations auszutragen. So waren bereits 1991 und 1999 einzelne Spiele in Frankreich ausgetragen worden.

Bei der WM 2007 wurden 42 von 48 Spielen in Frankreich selbst ausgetragen. Drei Spiele der Gruppe B (unter anderem mit Wales) sowie ein Viertelfinale fanden im Millennium Stadium in Cardiff statt, während das Murrayfield Stadium in Edinburgh Austragungsort von zwei Spielen der Gruppe C war. Die französischen Stadien waren dieselben wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998. Mit Lens, Nantes und Saint-Étienne wurden dabei auch Städte berücksichtigt, die traditionell nicht als Rugby-Hochburgen gelten.

Ursprünglich waren auch einige Spiele in der irischen Hauptstadt Dublin vorgesehen, doch aufgrund von Terminkonflikten im Zusammenhang mit dem Neubau des Stadions Lansdowne Road verzichtete der irische Verband auf diese Möglichkeit. Im Dezember 2005 kündigte der schottische Verband an, möglicherweise seine Austragungsrechte an Wales zu verkaufen. Doch diese Pläne wurden fallengelassen und seit April 2006 stand Edinburgh definitiv als einer von zwölf Austragungsorten fest.

Eintrittskarten und Sponsoring

Offizieller Rugby-World-Cup-Shop

Die Eintrittskarten für die Weltmeisterschaft wurden in drei Phasen verkauft. Die erste Phase begann im November 2005, als Mitglieder europäischer und weltweiter Rugbyvereine und -verbände Ticketpakete für bestimmte Mannschaften vorbestellen konnten. Individuelle Eintrittskarten und Tickets für Halbfinalspiele gingen erst in der dritten Phase im November 2006 in den Handel. Im Juni 2007 waren mehr als 2 Millionen der 2,4 Millionen Eintrittskarten zu den Spielen der WM bereits verkauft. [3]

Die offiziellen Worldwide Partners des Turniers waren Société Générale, GMF, Électricité de France, Peugeot, Visa und SNCF [4]. Daneben gab es die Official Sponsors Heineken, Vediorbis, Capgemini, Orange, Toshiba und Emirates. [5] Gilbert entwarf den offiziellen Turnierball ( Gilbert Synergie), der in den Spielen der Weltmeisterschaft genutzt wurde. Damit setzte sich die Tradition der Gilbert-WM-Bälle mit Barbarian (1995), Revolution (1999) und Xact (2003) weiter fort. Weitere Turniersponsoren waren Adidas, Coca-Cola, Clifford Chance, Goodyear und McDonald’s.

Offizielle

Die Offiziellen für die Weltmeisterschaft wurden im späten April 2007 bekanntgegeben. Insgesamt wurden zwölf Schiedsrichter und 13 Linienrichter bestimmt. Der Engländer Tony Spreadbury leitete die Auftaktpartie zwischen Frankreich und Argentinien, der Ire Alain Rolland das Finale zwischen England und Südafrika.

Der mit einem Rugbyball geschmückte Eiffelturm
Schiedsrichter
Land Name
Australien Australien  Australien Stuart Dickinson
England England  England Wayne Barnes
England England  England Tony Spreadbury
England England  England Chris White
Frankreich Frankreich  Frankreich Joël Jutge
Irland Irland Alan Lewis
Irland Irland Alain Rolland
Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Paul Honiss
Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Steve Walsh
Sudafrika Südafrika  Südafrika Marius Jonker
Sudafrika Südafrika  Südafrika Jonathan Kaplan
Wales Flag of Wales (1959–present).svg  Wales Nigel Owens
Assistenten
Land Name
Argentinien Argentinien  Argentinien Federico Cuesta
Australien Australien  Australien Paul Marks
England England  England Dave Pearson
Frankreich Frankreich  Frankreich Christophe Berdos
Italien Italien  Italien Carlo Damasco
Irland Irland Simon McDowell
Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Lyndon Bray
Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Kelvin Deaker
Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Bryce Lawrence
Schottland Schottland  Schottland Malcolm Changleng
Sudafrika Südafrika  Südafrika Craig Joubert
Sudafrika Südafrika  Südafrika Mark Lawrence
Wales Flag of Wales (1959–present).svg  Wales Hugh Watkins

Turnierregeln

Eröffnungsfeier im Stade de France

Es gab vier Vorrundengruppen mit jeweils fünf Teilnehmern. Innerhalb jeder Gruppe spielten die Mannschaften je einmal gegeneinander. Die Mannschaften auf den Plätzen 1 und 2 qualifizierten sich für das Viertelfinale. Die drittplatzierten Mannschaften sicherten sich die Teilnahmeberechtigung an der WM 2011.

Die Punkteverteilung in der Vorrunde erfolgte nach folgendem Bonuspunktesystem:

  • 4 Punkte bei einem Sieg
  • 2 Punkte bei einem Unentschieden
  • 0 Punkte bei einer Niederlage (vor möglichen Bonuspunkten)
  • 1 Bonuspunkt für vier oder mehr erfolgreiche Versuche, unabhängig vom Endstand
  • 1 Bonuspunkt bei einer Niederlage mit sieben oder weniger Spielpunkten Unterschied

Bei Punktgleichheit von zwei oder mehr Mannschaften wäre die bessere Tabellenposition nacheinander nach folgenden Kriterien ermittelt worden:

  1. Sieger der Direktbegegnung
  2. Bessere Differenz bei den Spielpunkten
  3. Bessere Differenz bei den Versuchen
  4. Höhere Anzahl der Spielpunkte
  5. Höhere Anzahl der Versuche
  6. Bessere Platzierung in der IRB-Weltrangliste vom 1. Oktober 2007

Die Finalrunde begann mit den Viertelfinalspielen. Jedes Spiel musste zwingend mit einem Sieg enden. Hätte es in einer Begegnung nach der regulären Spielzeit von 80 Minuten unentschieden gestanden, wäre eine Verlängerung von 2 × 10 Minuten gefolgt. Wäre noch immer kein Sieger ermittelt worden, hätte es eine weitere Verlängerung von zehn Minuten Dauer mit Sudden Death gegeben. Wenn auch nach insgesamt 110 Minuten immer noch kein Sieger festgestanden hätte, wäre der Sieger durch das Ausführen platzierter Kicks über die Torquerstange ermittelt worden.

Vorrunde

  • für Viertelfinale und WM 2011 qualifiziert
  • für WM 2011 qualifiziert
  • Gruppe A

    Die Samoaner zelebrieren vor der Partie gegen Südafrika den traditionellen Siva Tau
    Südafrika beim 36:0 gegen England

    In der Gruppe A konnte sich Südafrika erwartungsgemäß als Titelfavorit den Gruppensieg sichern. So wurde Titelverteidiger England mit 36:0 völlig demontiert. Einzig im Spiel gegen das sehr gut spielende Tonga zeigten die Springboks einige Schwächen und ließen sich ein 30:25 abringen.

    Als zweites Team konnte sich der Weltmeister von 2003 England für das Viertelfinale qualifizieren. Vor der WM wegen langjähriger Schwäche bereits niedrig gehandelt, konnte man gegen die USA und Südafrika nicht überzeugen. In den Spielen gegen die starken polynesischen Teams Samoa und Tonga gelang dann letztlich aber dennoch die Qualifikation für die K.o.-Runde.

    Tonga stand gegen Südafrika nahe an einer Überraschung und schaffte mit dem dritten Platz die Vorabqualifikation zur nächsten WM. Die Samoaner wurden den Erwartungen, welche vor dem Turnier in sie gesteckt wurden, man stand in der Weltrangliste vor der WM sogar vor Schottland, nicht gerecht und enttäuschte. Der Letztplatzierte USA verlor in jedem Spiel.

    Land Spiele Siege Unent. Ndlg. Spiel-
    punkte
    Diff. Bonus-
    punkte
    Tabellen-
    punkte
    1. Sudafrika Südafrika  Südafrika 4 4 0 0 189:047 +142 3 19
    2. England England  England 4 3 0 1 108:088 +20 2 14
    3. Tonga Tonga  Tonga 4 2 0 2 089:096 −7 1 9
    4. Samoa Samoa  Samoa 4 1 0 3 069:143 −74 1 5
    5. Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 4 0 0 4 061:142 −81 1 1
    8. September 2007
    England England  England 28 : 10 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Stade Félix-Bollaert, Lens

    9. September 2007
    Sudafrika Südafrika  Südafrika 59 : 7 Samoa Samoa  Samoa Parc des Princes, Paris

    12. September 2007
    Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 15 : 25 Tonga Tonga  Tonga Stade de la Mosson, Montpellier

    14. September 2007
    England England  England 0 : 36 Sudafrika Südafrika  Südafrika Stade de France, Saint-Denis

    16. September 2007
    Samoa Samoa  Samoa 15 : 19 Tonga Tonga  Tonga Stade de la Mosson, Montpellier

    22. September 2007
    Sudafrika Südafrika  Südafrika 30 : 25 Tonga Tonga  Tonga Stade Félix-Bollaert, Lens

    22. September 2007
    England England  England 44 : 22 Samoa Samoa  Samoa Stade de la Beaujoire, Nantes

    26. September 2007
    Samoa Samoa  Samoa 25 : 21 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Stade Geoffroy-Guichard, Saint-Étienne

    28. September 2007
    England England  England 36 : 20 Tonga Tonga  Tonga Parc des Princes, Paris

    30. September 2007
    Sudafrika Südafrika  Südafrika 65 : 15 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Stade de la Mosson, Montpellier

    Gruppe B

    Wales gegen Kanada
    Australien gegen Japan

    Nach vier deutlichen und ungefährdeten Siegen setzte sich Australien wie erwartet als Sieger in der Gruppe B durch. Selbst das befürchtete „Auswärtsspiel“ in Cardiff gegen Wales konnte sicher gewonnen werden.

    Auf dem zweiten Platz gab es eine große Überraschung. So konnte sich die Mannschaft Fidschis erstmals seit 1987 wieder ins Viertelfinale spielen und im letzten Spiel Wales mit 38:34 besiegen. Was für den mehrfachen Weltmeister in 7er-Rugby ein großer Erfolg war, blieb für die Waliser ein Desaster, da das Minimalziel die Runde der letzten Acht so im entscheidenden Spiel verfehlt wurde.

    Japan, stets als Asiens Teilnehmer beim Turnier vertreten, gelang es erstmals, nicht Letzter in seiner Gruppe zu werden. Das Unentschieden gegen Kanada und ein Bonuspunkt aus der knappen 31:35-Niederlage gegen Fidschi reichten, um vor den Nordamerikanern in der Tabelle abzuschließen. Kanada zeigte zwar durchweg nur gute Spiele und selbst die 37:6-Niederlage gegen die übermächtigen Australier hielt sich in Grenzen, der letzte Tabellenplatz war dennoch eine Ernüchterung für den Viertelfinalisten von 1991.

    Land Spiele Siege Unent. Ndlg. Spiel-
    punkte
    Diff. Bonus-
    punkte
    Tabellen-
    punkte
    1. Australien Australien  Australien 4 4 0 0 215:041 +174 4 20
    2. Fidschi Fidschi  Fidschi 4 3 0 1 114:136 −22 3 15
    3. Wales  Wales 4 2 0 2 168:105 +63 4 12
    4. Japan Japan  Japan 4 0 1 3 064:210 −146 1 3
    5. Kanada Kanada  Kanada 4 0 1 3 051:120 −69 0 2
    8. September 2007
    Australien Australien  Australien 91 : 3 Japan Japan  Japan Stade Gerland, Lyon

    9. September 2007
    Wales  Wales 42 : 17 Kanada Kanada  Kanada Stade de la Beaujoire, Nantes

    12. September 2007
    Japan Japan  Japan 31 : 35 Fidschi Fidschi  Fidschi Stadium Municipal, Toulouse

    15. September 2007
    Wales  Wales 20 : 32 Australien Australien  Australien Millennium Stadium, Cardiff

    16. September 2007
    Fidschi Fidschi  Fidschi 29 : 16 Kanada Kanada  Kanada Millennium Stadium, Cardiff

    20. September 2007
    Wales  Wales 72 : 18 Japan Japan  Japan Millennium Stadium, Cardiff

    23. September 2007
    Australien Australien  Australien 55 : 12 Fidschi Fidschi  Fidschi Stade de la Mosson, Montpellier

    25. September 2007
    Kanada Kanada  Kanada 12 : 12 Japan Japan  Japan Stade Jacques-Chaban-Delmas, Bordeaux

    29. September 2007
    Australien Australien  Australien 37 : 6 Kanada Kanada  Kanada Stade Jacques-Chaban-Delmas, Bordeaux

    29. September 2007
    Wales  Wales 34 : 38 Fidschi Fidschi  Fidschi Stade de la Beaujoire, Nantes

    Gruppe C

    Italien gegen Portugal

    Neuseeland, der als großer Turnierfavorit gehandelte Weltmeister von 1987, dominierte die Gruppe C nach Belieben. So wurden Italien und Schottland durch die All Blacks ohne eine annähernde Chance auf Sieg abgefertigt und man erreichte mit 309 zu 35 Punkten das Viertelfinale als Gruppensieger.

    Die Schotten konnten sich nach der Niederlage vor heimischer Kulisse gegen die Neuseeländer im letzten Spiel gegen Italien die Viertelfinalteilnahme sichern. Was für die Schotten als Erfolg verbucht werden konnte, bedeutete für Italien abermals ein knappes Scheitern in der Vorrunde. So wartet man in Italien noch immer auf das erste Erreichen der Runde der letzten acht.

    Rumänien und Portugal hatten erwartungsgemäß keine Chance auf das Viertelfinale, zeigten aber dennoch entsprechend gute Spiele. So sind beispielsweise Portugals dreizehn Punkte gegen Neuseeland durchaus positiv zu werten, auch wenn diese mit über hundert Gegenpunkten erkauft wurden.

    Land Spiele Siege Unent. Ndlg. Spiel-
    punkte
    Diff. Bonus-
    punkte
    Tabellen-
    punkte
    1. Neuseeland Neuseeland  Neuseeland 4 4 0 0 309:035 +274 4 20
    2. Schottland Schottland  Schottland 4 3 0 1 116:066 +50 2 14
    3. Italien Italien  Italien 4 2 0 2 085:117 −32 1 9
    4. Rumänien Rumänien  Rumänien 4 1 0 3 040:161 −121 1 5
    5. Portugal Portugal  Portugal 4 0 0 4 038:209 −171 1 1
    8. September 2007
    Neuseeland Neuseeland  Neuseeland 76 : 14 Italien Italien  Italien Stade Vélodrome, Marseille

    9. September 2007
    Schottland Schottland  Schottland 56 : 10 Portugal Portugal  Portugal Stade Geoffroy-Guichard, Saint-Étienne

    12. September 2007
    Italien Italien  Italien 24 : 18 Rumänien Rumänien  Rumänien Stade Vélodrome, Marseille

    15. September 2007
    Neuseeland Neuseeland  Neuseeland 108 : 13 Portugal Portugal  Portugal Stade Gerland, Lyon

    18. September 2007
    Schottland Schottland  Schottland 42 : 0 Rumänien Rumänien  Rumänien Murrayfield Stadium, Edinburgh

    19. September 2007
    Italien Italien  Italien 31 : 5 Portugal Portugal  Portugal Parc des Princes, Paris

    23. September 2007
    Schottland Schottland  Schottland 0 : 40 Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Murrayfield Stadium, Edinburgh

    25. September 2007
    Rumänien Rumänien  Rumänien 14 : 10 Portugal Portugal  Portugal Stadium Municipal, Toulouse

    29. September 2007
    Neuseeland Neuseeland  Neuseeland 85 : 8 Rumänien Rumänien  Rumänien Stadium Municipal, Toulouse

    29. September 2007
    Schottland Schottland  Schottland 18 : 16 Italien Italien  Italien Stade Geoffroy-Guichard, Saint-Étienne

    Gruppe D

    Argentiniens Corleto beim ersten Versuch der WM im Eröffnungsspiel gegen Frankreich

    Schon das Eröffnungsspiel des Turniers zeigte, welches Team die – trotz Ankündigung – Überraschungsmannschaft dieser Weltmeisterschaft sein wird. Im französischen Nationalstadion in Saint-Denis wurde Frankreich, der zweifache Vizeweltmeister und Gastgeber dieser WM, mit 17:12 von Argentinien besiegt. Es folgten von Seiten der Südamerikaner weitere Erfolge gegen Georgien, Namibia und letztlich Irland, sodass man ungeschlagen und verlustpunktfrei das Viertelfinale als Gruppensieger erreichte.

    Nach der Auftaktniederlage gegen Argentinien gelang es den Franzosen noch, das drohende Ausscheiden mit einem starken Spiel gegen Irland abzuwenden und als Gruppenzweiter in die nächste Runde einzuziehen.

    Für Irland, vorab als Europas große Titelhoffnung gehandelt und als Favorit in diese Gruppe gestartet, entwickelte sich die WM zum Desaster. Schwache Spiele gegen die relativen Rugbyzwerge Georgien und Namibia und zwei Niederlagen gegen Frankreich und Argentinien bedeuteten für die überschätzten Iren das erstmalige Ausscheiden in der Vorrunde.

    Georgien konnte bei seiner zweiten Weltmeisterschaft seinen ersten Sieg (30:0 gegen Namibia) feiern und ist eines der Länder mit deutlicher Positiventwicklung in Sachen Rugby. So ließ der georgische Staatspräsident Micheil Saakaschwili nach der knappen 10:14-Niederlage gegen die Topmannschaft Irlands erklären, dass die staatlichen Zuschüsse für das Rugby deutlich erhöht werden sollen.

    Namibia zeigte zwar ein gutes Spiel gegen Irland, aber der erste Sieg sollte dennoch bei dieser Weltmeisterschaft wieder nicht gelingen.

    Land Spiele Siege Unent. Ndlg. Spiel-
    punkte
    Diff. Bonus-
    punkte
    Tabellen-
    punkte
    1. Argentinien Argentinien  Argentinien 4 4 0 0 143:033 +110 2 18
    2. Frankreich Frankreich  Frankreich 4 3 0 1 188:037 +151 3 15
    3. Irland Irland  Irland 4 2 0 2 064:082 −18 1 9
    4. Georgien Georgien  Georgien 4 1 0 3 050:111 −61 1 5
    5. Namibia Namibia  Namibia 4 0 0 4 030:212 −182 0 0
    7. September 2007
    Frankreich Frankreich  Frankreich 12 : 17 Argentinien Argentinien  Argentinien Stade de France, Saint-Denis

    9. September 2007
    Irland Irland  Irland 32 : 17 Namibia Namibia  Namibia Stade Jacques-Chaban-Delmas, Bordeaux

    11. September 2007
    Argentinien Argentinien  Argentinien 30 : 3 Georgien Georgien  Georgien Stade Gerland, Lyon

    15. September 2007
    Irland Irland  Irland 14 : 10 Georgien Georgien  Georgien Stade Jacques-Chaban-Delmas, Bordeaux

    16. September 2007
    Frankreich Frankreich  Frankreich 87 : 10 Namibia Namibia  Namibia Stadium Municipal, Toulouse

    21. September 2007
    Frankreich Frankreich  Frankreich 25 : 3 Irland Irland  Irland Stade de France, Saint-Denis

    22. September 2007
    Argentinien Argentinien  Argentinien 63 : 3 Namibia Namibia  Namibia Stade Vélodrome, Marseille

    26. September 2007
    Georgien Georgien  Georgien 30 : 0 Namibia Namibia  Namibia Stade Félix-Bollaert, Lens

    30. September 2007
    Frankreich Frankreich  Frankreich 64 : 7 Georgien Georgien  Georgien Stade Vélodrome, Marseille

    30. September 2007
    Irland Irland  Irland 15 : 30 Argentinien Argentinien  Argentinien Parc des Princes, Paris

    Finalrunde

    Übersicht

    Viertelfinale Halbfinale Finale
                       
    6. Oktober 2007 in Marseille        
      Australien Australien  Australien   10
    13. Oktober 2007 in Saint-Denis
      England England  England   12  
      England England  England   14
    6. Oktober 2007 in Cardiff
        Frankreich Frankreich  Frankreich   9  
      Neuseeland Neuseeland  Neuseeland   18
    20. Oktober 2007 in Saint-Denis
      Frankreich Frankreich  Frankreich   20  
      England England  England   6
    7. Oktober 2007 in Marseille
        Sudafrika Südafrika  Südafrika   15
      Sudafrika Südafrika  Südafrika   37
    14. Oktober 2007 in Saint-Denis
      Fidschi Fidschi  Fidschi   20  
      Sudafrika Südafrika  Südafrika   37 Spiel um Platz drei
    7. Oktober 2007 in Saint-Denis
        Argentinien Argentinien  Argentinien   13  
      Argentinien Argentinien  Argentinien   19   Frankreich Frankreich  Frankreich   10
      Schottland Schottland  Schottland   13     Argentinien Argentinien  Argentinien   34
    19. Oktober 2007 in Paris

    Viertelfinale

    Die Viertelfinals begannen am 6. Oktober mit zwei großen Sensationen. So gelang dem Titelverteidiger England mit einer beispiellos starken Sturmleistung das Spiel der favorisierten Australier zu zerstören und die Männer von Down-under 12:10 zu besiegen. Die Australier blieben sich treu, seit dem WM-Sieg 1991 im Finale in London gegen die Briten kein Weltmeisterschaftsspiel mehr gewonnen zu haben.

    Das zweite Viertelfinale sollte das Ausscheiden des Topfavoriten Neuseelands bedeuten. Durch seinen zweiten Gruppenplatz musste WM-Gastgeber Frankreich sein Spiel fern der Heimat in Cardiff austragen. Und wie schon 1999 gelang es den Franzosen bei einem WM-Spiel in Großbritannien, die All Blacks überraschend aus dem Turnier zu werfen. Die Franzosen konnten 20:18 gewinnen und die als stärkstes neuseeländisches Team aller Zeiten gestarteten All Blacks mussten erstmals in der Geschichte bereits nach der Runde der letzten Acht die Koffer packen.

    Fidschi stand gegen Südafrika ebenfalls nahe an einer Sensation. So konnte man in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich und in Unterzahl liegend ausgleichen und stand kurz vor der eigenen Führung. Jedoch gelang es den Springboks im eigenen Malfeld dieses gegen die Mannschaft aus der Südsee zu verteidigen und im Gegenzug die siegbringenden Punkte zu erzielen. Fidschi schied als eine der wirklich positiven Überraschungen nach seiner zweiten Viertelfinalteilnahme nach 1987 aus.

    Argentinien, nach der starken Vorrunde zum Geheimfavoriten gewachsen, ließ gegen Schottland nichts anbrennen, gewann verdient 19:13 und erreichte damit das erste Mal ein Halbfinale. Die Schotten hatten ihr Ziel schon mit dem Erreichen des Viertelfinals vollumfänglich erreicht.

    Halbfinale

    Durch die unerwarteten Siege Englands und Frankreichs war klar, dass entgegen den Befürchtungen, keine europäische Mannschaft könne das Halbfinale erreichen, ein Team aus Europa sogar im Finale stehen würde. Nachdem Frankreich druckvoll in die Begegnung der alten Rivalen startete und in Führung ging, war es zum wiederholten Male Jonny Wilkinson, der kurz vor Ende der Partie die Entscheidung zu Gunsten Englands herbeiführte. England siegte 14:9, stand somit im Finale und hatte die Chance, als erstes Team seinen Titel zu verteidigen.

    Bryan Habana mit dem Webb Ellis Cup

    Im zweiten Halbfinalspiel zeigten die Argentinier das einzige Mal in der Meisterschaft eine schwächere Leistung und verloren verdient gegen die Mannschaft Südafrikas. Das 37:13 war ein deutliches Ergebnis und bedeutete für die Pumas das Ende vom Traum der ganz großen Sensation, für die Springboks das Weitergehen der Mission Weltmeistertitel.

    Finale

    Im kleinen Finale um Platz drei waren es abermals die Argentinier, die Frankreich vor heimischer Kulisse besiegten. Wieder fanden Les Bleus kein Rezept gegen die Südamerikaner und kassierten berechtigt ihre dritte Turnierniederlage. In Argentinien wurde die Bronzemedaille begeistert aufgenommen, in Frankreich herrschte Katerstimmung. Nach dem Turnier wurde bekannt, dass gegen den nach der WM zum Sportminister aufgestiegenen Trainer der Franzosen Bernard Laporte wegen Steuerhinterziehung ermittelt wird.

    Im Endspiel gelang den Engländern die Verteidigung ihres 2003 errungenen Titels nicht. Südafrika konnte durch Straftritte von Montgomery und Steyn insgesamt 15:6 gegen England gewinnen. Der einzige Versuch des Spiels für England wurde nach mehrminütiger Videobeweisführung durch den vierten Offiziellen nicht gegeben. Der Pokal wurde im Beisein des südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki überreicht.

    Weltmeister 2007
    Sudafrika Südafrika
    Südafrika
    (Zweiter Titel)

    Statistiken

    Mannschaften

    Auffallend ist, dass mit Abstand die meisten Punkte und Versuche die bereits im Viertelfinale ausgeschiedene Mannschaft Neuseelands erzielte, während der Weltmeister mit knapp fünfzig Punkten weniger erst auf Platz zwei folgt. England erreichte in sieben Spielen gerade mal durchschnittlich zwanzig Punkte, wurde mit dieser Leistung dennoch Vizeweltmeister.

    Fast dreihundert Versuchen (durchschnittlich 6,17 pro Spiel) stehen gerade mal vierzehn Dropgoals (0,29 – nur sechs Mannschaften punkteten überhaupt auf diese Weise) gegenüber.

    Insgesamt ist auch die große Fairness zu betonen, gab es in diesem doch sehr körperlichen Sport während des gesamten Turniers durchschnittlich weniger als zwei gelbe Karten (mit einer Zehnminutenstrafe verbunden) pro Team und im gesamten Turnierverlauf nur zwei rote Karten überhaupt.

    Mannschaft Spiele Siege Unent. Ndlg. Punkte Versuche Erhöh-
    ungen
    Straf-
    tritte
    Drop-
    goals
    Gelbe
    Karten
    Rote
    Karten
    Neuseeland Neuseeland  Neuseeland 5 4 0 1 327 48 36 5 0 2 0
    Sudafrika Südafrika  Südafrika 7 7 0 0 278 33 25 21 0 3 0
    Frankreich Frankreich  Frankreich 7 4 0 3 227 27 19 18 0 2 0
    Australien Australien  Australien 5 4 0 1 225 31 20 8 2 2 0
    Argentinien Argentinien  Argentinien 7 6 0 1 209 23 14 18 4 3 0
    Wales  Wales 4 2 0 2 168 23 16 7 0 0 0
    England England  England 7 5 0 2 140 12 7 17 5 1 0
    Fidschi Fidschi  Fidschi 5 3 0 2 134 16 12 10 0 2 0
    Schottland Schottland  Schottland 5 3 0 2 129 15 15 8 0 1 0
    Tonga Tonga  Tonga 4 2 0 2 89 9 7 10 0 3 1
    Italien Italien  Italien 4 2 0 2 85 8 6 11 0 3 0
    Samoa Samoa  Samoa 4 1 0 3 69 5 4 12 0 1 0
    Irland Irland  Irland 4 2 0 2 64 9 5 2 1 2 0
    Japan Japan  Japan 4 0 1 3 64 7 4 7 0 0 0
    Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 4 0 0 4 61 7 4 6 0 4 0
    Kanada Kanada  Kanada 4 0 1 3 51 6 3 5 0 1 0
    Georgien Georgien  Georgien 4 1 0 3 50 5 5 5 0 2 0
    Rumänien Rumänien  Rumänien 4 1 0 3 40 5 3 3 0 1 0
    Portugal Portugal  Portugal 4 0 0 4 38 4 3 3 1 1 0
    Namibia Namibia  Namibia 4 0 0 4 30 3 3 2 1 0 1
    Gesamt 48 2498 296 211 178 14 34 2

    Meiste erzielte Punkte

    Erfolgreichster Punktelieferant der Weltmeisterschaften war der südafrikanische Schlussspieler Percy Montgomery, der es in sieben Spielen auf insgesamt 105 Punkte brachte. Zudem erzielte der englische Verbinder Jonny Wilkinson mit 249 Punkten einen neuen Rekord für die insgesamt bei Weltmeisterschaften erzielten Punkte und übertraf die bisherige Bestmarke des Schotten Gavin Hastings um 22 Punkte.

    Rang Spieler Mannschaft Position Spiele Versuche Erhöh-
    ungen
    Straf-
    tritte
    Drop-
    goals
    Total
    01. Percy Montgomery Sudafrika Südafrika  Südafrika Schlussmann 7 2 22 17 0 105
    02. Felipe Contepomi Argentinien Argentinien  Argentinien Innendreiviertel 7 3 11 18 0 91
    03. Jonny Wilkinson England England  England Verbindungshalb 5 0 5 14 5 67
    04. Nick Evans Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Verbindungshalb 4 2 20 0 0 50
    05. Jean-Baptiste Élissalde Frankreich Frankreich  Frankreich Gedrängehalb 7 1 12 6 0 47
    06. Chris Paterson Schottland Schottland  Schottland Außendreiviertel 5 1 10 7 0 46
    07. Pierre Hola Tonga Tonga  Tonga Verbindungshalb 4 0 7 10 0 44
    08. Lionel Beauxis Frankreich Frankreich  Frankreich Verbindungshalb 6 1 7 8 0 43
    09. Nicky Little Fidschi Fidschi  Fidschi Verbindungshalb 3 0 9 8 0 42
    10. Matt Giteau Australien Australien  Australien Verbindungshalb 4 3 8 3 0 40
    Bryan Habana Sudafrika Südafrika  Südafrika Außendreiviertel 7 8 0 0 0 40
    Daniel Carter Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Verbindungshalb 3 1 10 5 0 40

    Meiste erzielte Versuche

    Mit insgesamt acht Versuchen stellte der südafrikanische Außendreiviertel Bryan Habana den bis dahin alleinigen Rekord für die meisten bei einer Weltmeisterschaft erzielten Versuche von Jonah Lomu aus dem Jahr 1999 ein.

    Rang Spieler Mannschaft Position Spiele Versuche
    1. Bryan Habana Sudafrika Südafrika  Südafrika Außendreiviertel 7 8
    2. Drew Mitchell Australien Australien  Australien Außendreiviertel 5 7
    3. Doug Howlett Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Außendreiviertel 3 6
    Shane Williams Wales  Wales Außendreiviertel 4 6
    5. Joe Rokocoko Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Außendreiviertel 3 5
    Chris Latham Australien Australien  Australien Schlussmann 5 5
    Vincent Clerc Frankreich Frankreich  Frankreich Außendreiviertel 6 5
    8. Rory Lamont Schottland Schottland  Schottland Schlussmann 4 4
    Sitiveni Sivivatu Neuseeland Neuseeland  Neuseeland Außendreiviertel 4 4
    Jaque Fourie Sudafrika Südafrika  Südafrika Innendreiviertel 4 4
    JP Pietersen Sudafrika Südafrika  Südafrika Außendreiviertel 5 4
    Juan Smith Sudafrika Südafrika  Südafrika Dritte-Reihe-Stürmer 5 4
    Paul Sackey England England  England Außendreiviertel 5 4

    Weblinks

      Commons: Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2007 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

    1. dsf.de, TV-Programm zur Weltmeisterschaft ( Memento des Originals vom 1. Oktober 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. @1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.dsf.de
    2. IRB scraps Asian World Cup qualifiers in Sri Lanka ( Memento des Originals vom 27. September 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. @1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.lankabusinessonline.com (Bericht auf lankabusinessonline.com)
    3. Unprecedented demand for RWC 2007 tickets. rugbyworldcup.com. 9. November 2006. Archiviert vom Original am 25. Januar 2007. Abgerufen am 22. November 2006.
    4. RWC 2007 Worldwide Partners. rugbyworldcup.com. Archiviert vom Original am 29. Juni 2009. Abgerufen am 14. August 2007.
    5. RWC 2007 Sponsors. rugbyworldcup.com. Archiviert vom Original am 16. August 2007. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. @1 @2 Vorlage:Webachiv/IABot/www.rugbyworldcup.com Abgerufen am 14. August 2007.