Rihand-Talsperre Information

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Rihand-Talsperre
Lage: Pipri, Sonbhadra, Mirzapur, Uttar Pradesh, Indien
Zuflüsse: Rihand
Abfluss: Rihand
Rihand-Talsperre (Indien)
Rihand-Talsperre
Koordinaten 24° 12′ 10″  N, 83° 0′ 30″  OKoordinaten: 24° 12′ 10″  N, 83° 0′ 30″  O
Daten zum Bauwerk
Bauzeit: 1954–1962
Höhe des Absperrbauwerks: 91 m
Bauwerksvolumen: 1,63 Mio m³
Kronenlänge: 934 m
Kronenbreite: 7,3 m
Kraftwerksleistung: 300 MW
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 268,22 m
Wasseroberfläche 465,39 km²
Stauseelänge 48 km
Speicherraum 10600 Mio m³
Einzugsgebiet 13 179 km²

Die Rihand-Talsperre (auch „Govind Ballabh Pant Sagar“ genannt) steht in Pipri im Sonbhadra-Distrikt bei Mirzapur in Indien.

Sie liegt im Länderdreieck der Bundesstaaten Chhattisgarh, Madhya Pradesh und Uttar Pradesh am Fluss Rihand, einem Zufluss des Son. Der Stausee ist nach dem ersten Chief Minister Uttar Pradeshs Govind Ballabh Pant benannt.

Es gibt weitere Flüsse, die zeitweise oder ganzjährig in den Stausee fließen: Kanchan, Mayar und Azir. Die Region um den Stausee herum heißt Singrauli und ist bekannt für ihre Kohlevorkommen. Deswegen gibt es eine Reihe von Kraftwerken um den See herum.

Bauwerksdaten

Einweihung des Dammes in Anwesenheit von Premierminister Jawaharlal Nehru

Das Absperrbauwerk der Rihand-Talsperre ist eine gerade Gewichtsstaumauer aus Beton mit einer Länge von 934 m und einer maximalen Höhe von 91 m. Sie wurde von 1954 bis 1962 von der Hindustan Construction Company gebaut und besteht aus 61 unabhängigen Blöcken mit Fugen. Am Fuß der Staumauer steht ein Krafthaus, in dem sechs Turbinen vom Francis-Typ mit je 50 MW Leistung installiert sind. Der Wasserspiegel bei vollem Stauseebecken (das Stauziel) liegt bei 268,22 m über dem Meer und der Stausee enthält dann 10.600 Mio Kubikmeter Wasser. Das Einlaufbauwerk befindet sich zwischen den Blöcken 28 und 33. Die Talsperre befindet sich in einem schlechten Bauzustand; deshalb ist eine baldige Instandsetzung geplant. Der Bau des Staudamms führte zu Zwangsumsiedlungen von fast 100.000 Menschen. [1]

Siehe auch

Weblinks

http://en.structurae.net/structures/data/index.cfm?id=s0004969

Einzelnachweise

  1. B. Terminski, Development-Induced Displacement and Resettlement: Theoretical Frameworks and Current Challenges, Geneva, 2013.