Landesparlament Information

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Gesamtanzahl der Abgeordneten in den deutschen Landesparlamenten
CDU
  
525 (15)
SPD
  
488 (16)
Grüne
  
238 (14)
AfD
  
185 (15)
Linke
  
161 (10)
FDP
  
115 (10)
CSU
  
85 0(1)
FW
  
031 0(2)
SSW
  
003 0(1)
Magnitz, Runge, Felgenträger
  
003 0(1)
Fraktionslose *
  
040 (15)
Insgesamt 1.874 Mandate, in Klammern Anzahl der Landesparlamente.
Stand: 7. September 2019
* parteilos 15, AfD 11, Blaue 9, BIW, BVB/FW, Direkte, Linke, SPD je 1
Gesamtstimmenanteile der Parteien bei den jeweils letzten Landtagswahlen
Stand: 2. September 2019
 %
30
20
10
0
24,4
22,4
13,5
12,0
7,7
6,6
6,2
2,7
4,6

Landesparlament ist der Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Im Grundgesetz ( Art. 28, Art. 54 Abs. 3 GG) werden die Landesparlamente allgemein als Volksvertretungen der Länder bezeichnet.

In den Flächenländern heißt das Landesparlament Landtag. Die Zusammensetzung der Landtage wird in Landtagswahlen festgelegt, die Wahlperiode liegt bei fünf Jahren (im Stadtstaat Bremen bei nur vier Jahren). In den Stadtstaaten existieren statt Landtag andere Bezeichnungen: Abgeordnetenhaus in Berlin und Bürgerschaft in Bremen und Hamburg. Der gewählte Abgeordnete eines Landesparlamentes wird als Mitglied des Landtages (MdL) bzw. Mitglied des Abgeordnetenhauses (MdA), der Bremischen Bürgerschaft (MdBB) oder der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) bezeichnet.

Hierarchie und Aufgaben

Konstitutionell ist die Bundesrepublik Deutschland ein Bund der deutschen Länder, an den sie freiwillig Kompetenzen abgetreten haben. Die Landesparlamente sind daher Ausdruck des deutschen Föderalismus und bewahren die Tradition der regionalen Gesetzgebungskompetenz. Allerdings darf ein Landesparlament nicht in die Gesetzgebung des Bundes eingreifen. [1]

Hauptaufgaben des Landesparlaments sind die Kontrolle der Landesregierung, der Erlass von Landesgesetzen und die Gestaltung und Freigabe des Landeshaushaltes.

Landesparlamente in Deutschland

Land Volksvertretung Letzte Wahl
Legislatur-
periode

Nächste Wahl
(voraussichtlich)
Baden-Württemberg Baden-Württemberg  Land Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 13.03.2016 16. Frühjahr 2021
Bayern Bayern  Freistaat Bayern Bayerischer Landtag 14.10.2018 18. Herbst 2023
Berlin Berlin  Land Berlin Abgeordnetenhaus von Berlin 18.09.2016 17. 3. Quartal 2021
Brandenburg Brandenburg  Land Brandenburg Landtag Brandenburg 01.09.2019 06. 3. Quartal 2024
Bremen Bremen  Freie Hansestadt Bremen Bremische Bürgerschaft 26.05.2019 20. 2. Quartal 2023
Hamburg Hamburg  Freie und Hansestadt Hamburg Hamburgische Bürgerschaft 15.02.2015 21. 23. Februar 2020
Hessen Hessen  Land Hessen Hessischer Landtag 28.10.2018 20. Herbst 2023
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern  Land Mecklenburg-Vorpommern Landtag Mecklenburg-Vorpommern 04.09.2016 06. 3. Quartal 2021
Niedersachsen Niedersachsen  Land Niedersachsen Niedersächsischer Landtag 15.10.2017 17. Herbst 2022
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen  Land Nordrhein-Westfalen Landtag Nordrhein-Westfalen 14.05.2017 17. 2. Quartal 2022
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz  Land Rheinland-Pfalz Landtag Rheinland-Pfalz 13.03.2016 17. Frühjahr 2021
Saarland Saarland  Saarland Landtag des Saarlandes 26.03.2017 16. 1. Quartal 2022
Sachsen Sachsen  Freistaat Sachsen Sächsischer Landtag 01.09.2019 06. 3. Quartal 2024
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt  Land Sachsen-Anhalt Landtag von Sachsen-Anhalt 13.03.2016 07. Frühjahr 2021
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein  Land Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteinischer Landtag 07.05.2017 19. 2. Quartal 2022
Thüringen Thüringen  Freistaat Thüringen Thüringer Landtag 14.09.2014 06. 27. Oktober 2019

Die Dauer einer Legislaturperiode beträgt in Bremen vier Jahre, in allen anderen Landesparlamenten fünf Jahre.

Wahlen

Wahlmodus

Der Wahlmodus hängt im Einzelnen vom jeweiligen Land ab. Alle Landeswahlgesetze sehen jedoch (im Wesentlichen) ein Verhältniswahlsystem vor.

Das Land Bremen ist in zwei Wahlbereiche (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) aufgeteilt, auf die die Fünf-Prozent-Hürde getrennt Anwendung findet und zwischen denen kein Verhältnisausgleich stattfindet. In Bayern bildet jeder Regierungsbezirk einen Wahlkreis, der seinerseits in Stimmkreise unterteilt ist; die Ergebnisse der Wahlkreise werden dabei nicht miteinander verrechnet, auch wenn die Fünf-Prozent-Hürde landesweit berechnet wird.

Jedes Land ist in Wahlkreise (nicht identisch mit den Landkreisen) eingeteilt, und diese Wahlkreise wiederum in Stimmbezirke, die über jeweils ein Wahllokal verfügen.

Außer in Bremen, Hamburg und dem Saarland wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter direkt in den Landtag gewählt. Daneben gibt es noch die Landesliste einer jeden Partei, von welcher Abgeordnete in den Landtag gelangen, wenn eine Partei mehr im prozentualen Gesamtergebnis beteiligt ist als durch ihre gewonnenen Direktmandate bereits reflektiert ist (siehe auch: Überhang- und Ausgleichsmandat). In Berlin kann jede Partei entscheiden, ob sie mit einer Landesliste oder mit Bezirkslisten antritt.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg entscheidet sich der Wähler mit einer Stimme sowohl für einen Kandidaten als auch dessen Landesliste, wobei die Liste nach den Stimmergebnissen der Kandidaten in ihren Wahlkreisen gebildet wird. Im Saarland gibt es eine reine Listenwahl. In den anderen Bundesländern gibt es wie bei der Bundestagswahl zwei separate Stimmen für Direktmandat und Landesliste, wobei in Bayern Erst- und Zweitstimmen für die Berechnung der Sitzverteilung zusammengezählt werden.

Ein Volksentscheid vom 14. Juni 2004 in Hamburg führte in der Hansestadt zur Ablösung der reinen Listenwahl durch ein neues Wahlsystem. Es wurde erstmals bei der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 verwendet, gibt den Wählern mehr Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Bürgerschaft und beinhaltet eingeschränkt offene Listen in Mehrmandatswahlkreisen.

Das Wahlrecht in Bremen sieht für die beiden Wahlbereiche Bremen und Bremerhaven jeweils die Möglichkeit vor, fünf Stimmen auf die Listen für den Wahlbereich oder konkrete Kandidierende zu verteilen.

Wahlmodi in den deutschen Ländern [2]
Land Wahl-
periode
in Jahren
Wahlalter
aktiv/passiv
Wahlsystem Listenform Stimmen-
zahl
Mandate
(davon in
Wahlkreisen)
Sperr­klausel Grund-
mandats-
klausel
Ausgleichs-
mandate
Sitz-
zuteilungs-
verfahren
Baden-Württemberg Baden-Württemberg  Baden-Württemberg 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl unterlegene Wahlkreiskandidaten 01 120 (70) landesweit nein getrennt nach Regierungsbezirken Sainte-Laguë
Bayern Bayern  Bayern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl offen 02 180 (90) landesweit nein getrennt nach Regierungsbezirken Hare/Niemeyer
Berlin Berlin  Berlin 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 130 (78) landesweit inkl. ungültige ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Brandenburg Brandenburg  Brandenburg 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit; nicht für Sorben ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Bremen Bremen  Bremen 4 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 05 083 (0) getrennt in Bremen und Bremerhaven Sainte-Laguë
Hamburg Hamburg  Hamburg 5 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 10 121 (71) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Hessen Hessen  Hessen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 110 (55) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern  Mecklenburg-Vorpommern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 071 (36) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Niedersachsen Niedersachsen  Niedersachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 135 (87) landesweit nein ja d’Hondt
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen  Nordrhein-Westfalen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 181 (128) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz  Rheinland-Pfalz 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 101 (51) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Saarland Saarland  Saarland 5 18/18 Verhältniswahl geschlossen 01 051 (0) landesweit d’Hondt
Sachsen Sachsen  Sachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 120 (60) landesweit zwei Mandate ja d’Hondt
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt  Sachsen-Anhalt 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 091 (45) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein  Schleswig-Holstein 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 069 (35) landesweit; nicht für SSW ein Mandat ja Sainte-Laguë
Thüringen Thüringen  Thüringen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit nein ja Hare/Niemeyer


Wahlergebnisse

Stärkste und zweitstärkste Parteien in den Landesparlamenten. Die Farbe des Landes entspricht jeweils der Farbe der stärksten Partei der letzten Wahl, die Farbe des Punktes der zweitstärksten (Stand 16. November 2018).
  • CDU
  • CSU
  • SPD
  • Grüne
  • Linke
  • AfD
  • Letzte Landtagswahlergebnisse

    Gelistet sind alle Ergebnisse, die 1 Prozent überschreiten sowie alle Ergebnisse von Parteien, die im Bundesdurchschnitt mindestens 0,5 Prozent oder in mindestens vier Ländern 1 Prozent erreichten. Wahlergebnisse, die zum Parlamentseinzug führten, sind fettgedruckt.

    Bundesland letzte
    Wahl
    CDU/
    CSU a
    SPD Grüne AfD FDP Linke Freie Wähler/
    BVB/FW b
    Piraten PARTEI Tier-
    schutz-
    partei
    weitere Parteien d sonst.
    Baden-Württemberg Baden-Württemberg  Baden-Württemberg 2016 27,0 12,7 30,3 15,1 08,3 02,9 00,1 0,4 0,3 0,3 ALFA 1,0 1,9
    Bayern Bayern  Bayern 2018 a37,2 a 09,7 17,6 10,2 05,1 03,2 11,6 0,4 0,4 0,3 BP 1,7; ÖDP 1,6 1,3
    Berlin Berlin  Berlin 2016 17,6 21,6 15,2 14,2 06,7 15,6 1,7 2,0 1,9 Graue 1,1 2,4
    Brandenburg Brandenburg  Brandenburg 2019 * 15,6 26,6 10,8 23,5 04,1 10,7 0 b5,0 b 0,7 2,6 0,8
    Bremen Bremen  Bremen 2019 26,7 24,9 17,4 06,1 05,9 11,3 01,0 1,0 1,7 BIW 2,4 1,6
    Hamburg Hamburg  Hamburg 2015 15,9 45,6 12,3 06,1 07,4 08,5 1,6 0,9 2,6
    Hessen Hessen  Hessen 2018 27,0 19,8 19,8 13,1 07,5 06,3 03,0 0,4 0,6 1,0 1,5
    Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern  Mecklenburg-Vorpommern 2016 19,0 30,6 04,8 20,8 03,0 13,2 00,6 0,5 0,6 1,2 NPD 3,0 3,3
    Niedersachsen Niedersachsen  Niedersachsen 2017 33,6 36,9 08,7 06,2 07,5 04,6 00,3 0,2 0,6 0,7 1,0
    Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen  Nordrhein-Westfalen 2017 33,0 31,2 06,4 07,4 12,6 04,9 00,4 1,0 0,6 3,1
    Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz  Rheinland-Pfalz 2016 31,8 36,2 05,3 12,6 06,2 02,8 02,3 0,8 2,0
    Saarland Saarland  Saarland 2017 40,7 29,6 04,0 06,2 03,3 12,8 00,4 0,7 2,3
    Sachsen Sachsen  Sachsen 2019 * 32,1 07,7 08,6 27,5 04,5 10,5 03,4 0,3 1,5 1,5 2,4
    Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt  Sachsen-Anhalt 2016 29,8 10,6 05,2 24,3 04,9 16,3 02,2 0,5 1,5 NPD 1,9; Tierschutzallianz 1,0 2,3
    Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein  Schleswig-Holstein 2017 32,0 27,3 12,9 05,9 11,5 03,8 00,6 1,2 0,6 SSW 3,3 1,5
    Thüringen Thüringen  Thüringen 2014 33,5 12,4 05,7 10,6 02,5 28,2 01,7 1,0 0,6 NPD 3,6 0,8
    Gesamt c e30,6 e 22,4 13,5 12,0 07,7 06,4 0 f2,9 f 0,6 0,6 0,5 2,7
    * Vorläufiges amtliches Endergebnis
    a CSU nur in Bayern
    b BVB/FW nur in Brandenburg
    c Stand: 2. September 2019 (einschließlich der vorläufigen Ergebnisse der Wahlen in Brandenburg und Sachsen). Anteil in Prozent an erhaltenen Wählerstimmen von allen gültig abgegebenen Stimmen der letzten 16 Wahlen zu Landtagen, Bürgerschaften oder Abgeordnetenhäusern; bei Zwei-Stimmen-System wurde die Landes- bzw. Zweitstimme der Wählers gezählt; in Bayern werden beide Stimmen für die proportionale Sitzverteilung zusammengezählt, die Summe wurde durch zwei geteilt; in Bremen und Hamburg hat jeder Wähler fünf Stimmen für die Landesliste, hier wurde die Zahl der gültigen Wahlzettel proportional nach der Anzahl der Stimmen aufgeteilt. [3]
    d Andere Parteien mit mindestens 1 % bei der Wahl.
    e CDU 24,4 %, CSU 6,2 %
    f Freie Wähler 2,7 %, BVB/FW 0,2 %

    Wahltermine

    Die Wahltermine werden vom Landtag oder vom Landesinnenministerium festgelegt. Dafür gibt es bei regulären Neuwahlen ein vorgegebenes Zeitfenster. Für vorgezogene Neuwahlen wird ein Beschluss des Landtages, des Landtagspräsidenten oder des Ministerpräsidenten auf Auflösung des Landtages bzw. vorzeitige Beendigung der Wahlperiode benötigt. Gewählt wird regelmäßig an einem Sonntag; häufig sehen die Wahlgesetze auch allgemeine Feiertage als Möglichkeit vor.

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    Kritik an Wahlterminen

    Vereinzelt wird Kritik an der Anzahl der Wahltermine in Deutschland und der Dauer der Wahlperioden laut, da der Bundesrat in einem hohen Maß auch an der Gestaltung der Bundespolitik beteiligt ist. Häufige Wahlen führen in den Augen der Kritiker zu einem Dauerwahlkampf, der die Politik lahmlege. Als Lösung wurde häufig gefordert, die Wahlperioden zu verlängern. Inzwischen gibt es in allen Bundesländern mit Ausnahme Bremens eine fünfjährige Wahlperiode, lediglich dort wird alle vier Jahre gewählt. Ein anderer Vorschlag ist die Gleichtaktung der Wahltermine aller deutschen Länder mit außerplanmäßigen Wahlterminen nur bei Koalitionsbrüchen. Dies würde zu verkürzten Wahlperioden in den betroffenen Ländern führen, die nur bis zum nächsten Takt reichen würden. Dazu müsste der verfassungsmäßige Status der Länder geändert werden. Man spricht hier von der horizontal simultanen Variante der Wahlterminierung innerhalb eines Mehrebenensystems, während derzeitig auf beiden Ebenen konsekutiv gewählt wird.

    Derzeit wird in folgenden Ländern zumindest annähernd gleichzeitig gewählt:

    • Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (März der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (September der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Bayern und Hessen (September der durch fünf mit Rest drei teilbaren Jahre: 2008, 2013, …)
    • Brandenburg, Sachsen und Thüringen (August bzw. September der durch fünf mit Rest vier teilbaren Jahre: 2009, 2014, …)
    • Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein (Frühjahr der durch fünf mit Rest zwei teilbaren Jahre: 2012, 2017, …)

    Statistiken deutscher Landesparlamente

    Aktuelle Sitzverteilungen

    Folgende Übersicht listet die Anzahl der Abgeordneten pro Fraktion bzw. Gruppe und die fraktionslosen Abgeordneten nach Partei auf.

    Landtag von letzte Wahl Sitze gesamt
    (abs. Mehrheit)
    Regierungs-fraktionen CDU SPD Grüne AfD Linke FDP CSU Andere Fraktionen/
    Gruppen
    Fraktionslose nächste
    Wahl *
    Sitze Prozent
    Baden-Württemberg Baden-Württemberg  Baden-Württemberg [4] 2016 143 0(72) 089 62,2 43 19 47 20 12 2 (AfD, parteilos) 2021
    Bayern Bayern  Bayern [5] 2018 205 (103) 112 54,6 22 38 20 11 85 FW 27 2 (parteilos) 2023
    Berlin Berlin  Berlin [6] 2016 160 0(81) 092 57,5 31 38 27 22 27 12 3 (AfD) 2021
    Brandenburg Brandenburg  Brandenburg [7] 2014
    2019
    0 88 0(45)
    0 88 0(45)
    047
    unbekannt
    53,4
    unbekannt
    21
    15
    30
    25
    06
    10
    08
    23
    17
    10



    BVB/FW 5
    6 (AfD 1, BVB/FW 1, parteilos 4)
    2024
    Bremen Bremen  Bremen [8] 2019 0 84 0(43) 049 58,3 24 23 16 10 05 M,R,F 3 G 3 (AfD 2, BIW 1) 2023
    Hamburg Hamburg  Hamburg [9] 2015 121 0(61) 072 59,5 20 59 14 06 10 09 3 (SPD 1, parteilos 2) 2020
    Hessen Hessen  Hessen [10] 2018 137 0(69) 069 50,3 40 29 29 18 09 11 1 (AfD) 2023
    Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern  Mecklenburg-Vorpommern [11] 2016 0 71 0(36) 042 59,2 16 26 13 11 FW/BMV 4 1 (parteilos) 2021
    Niedersachsen Niedersachsen  Niedersachsen [12] 2017 137 0(69) 105 76,6 50 55 12 09 11 2022
    Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen  Nordrhein-Westfalen [13] 2017 199 (100) 100 50,3 72 69 14 13 28 3 ( Blaue) 2022
    Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz  Rheinland-Pfalz [14] 2016 101 0(51) 052 51,5 35 39 06 12 07 2 (AfD) 2021
    Saarland Saarland  Saarland [15] 2017 0 51 0(26) 041 80,4 24 17 03 6 1 (Linke) 2022
    Sachsen Sachsen  Sachsen [16] 2014
    2019
    126 0(64)
    119 0(60)
    077
    unbekannt
    61,1
    unbekannt
    59
    45
    18
    10
    08
    12
    09
    38
    27
    14



    5 (Blaue)
    2024
    Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt  Sachsen-Anhalt [17] 2016 0 87 0(44) 047 54,0 31 11 05 21 16 3 (AfD, Blaue, parteilos) 2021
    Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein  Schleswig-Holstein [18] 2017 0 73 0(37) 044 60,3 25 21 10 04 09 SSW 3 ** 1 (parteilos) 2022
    Thüringen Thüringen  Thüringen [19] 2014 0 91 0(46) 046 50,5 34 12 06 07 28 4 ( Direkte 1, parteilos 3) 2019
    Gesamt 000000000001874.00000000001.874
    1.867
    525
    505
    488
    475
    238
    246
    185
    229
    161
    141
    115
    115
    85
    85
    37
    42
    40
    29
    Anteil in % 100,0 28,0 26,0 12,7 9,9 8,6 6,1 4,5 2,0 2,1
    in wie vielen Landtagen vertreten 15 16 14 15 10 10 1 4 15
    davon in der Regierung 9 11 9 4 3 1 1
    davon als Partei des Ministerpräsidenten 6 7 1 1 1
    Die Sitzanzahl der Parteien mit den jeweils meisten Sitzen ist fett geschrieben. Parteien, die an der Landesregierung beteiligt sind, sind durch grauen Hintergrund hervorgehoben. Die Partei, die den Ministerpräsidenten stellt, ist dunkelgrau hervorgehoben.
    Geschäftsführende Regierungsparteien sind kursiv geschrieben.
    * Angegeben ist das Jahr der planmäßig nächsten Wahl. Die jeweilige Wahl könnte auch früher stattfinden, etwa aufgrund vorgezogener Neuwahlen.
    ** Die Abgeordneten des SSW haben als Vertreter der Dänischen Minderheit in Deutschland unabhängig von ihrer Anzahl die Rechte einer Fraktion und sind von der Sperrklausel ausgenommen.

    Frauenanteil

    Anteil der weiblichen Landtagsabgeordneten in den einzelnen Landesparlamenten:

    Land Stand Anteil siehe auch:
    Abschnitt im Hauptartikel des Parlaments
    Baden-Württemberg Baden-Württemberg  Baden-Württemberg August 2019 26,6 % [20]
    Bayern Bayern  Bayern November 2018 26,8 % [21] (31,6 %) Frauenanteil im Bayerischen Landtag
    Berlin Berlin  Berlin März 2017 32,5 % [22]
    Brandenburg Brandenburg  Brandenburg ab Oktober 2019 31,8 % Frauenanteil im Landtag Brandenburg
    Bremen Bremen  Bremen August 2019 36,9 % [23]
    Hamburg Hamburg  Hamburg März 2017 (Mai 2010) 38,8 % [24] (33,9 %)
    Hessen Hessen  Hessen Januar 2019 33,6 % [25]
    Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern  Mecklenburg-Vorpommern Juni 2019 25,4 % [26] Frauenanteil im Landtag Mecklenburg-Vorpommern
    Niedersachsen Niedersachsen  Niedersachsen April 2018 (Mai 2012) 27,7 % (29,2 %) [27]
    Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen  Nordrhein-Westfalen ab Juni 2017 27,1 % [28] Frauenanteil im Landtag Nordrhein-Westfalen
    Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz  Rheinland-Pfalz ab April 2016 35,6 % [29]
    Saarland Saarland  Saarland ab April 2017 37,3 %
    Sachsen Sachsen  Sachsen ab Oktober 2019 26,9 %
    Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt  Sachsen-Anhalt April 2018 21,8 % [30]
    Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein  Schleswig-Holstein ab Juni 2017 30,1 % [31]
    Thüringen Thüringen  Thüringen März 2017 (Januar 2003) 39,6 % [32] (34,1 %)

    Siehe auch

    Literatur

    Weblinks

      Wikinews: Deutsche Landtagswahl – in den Nachrichten

    Einzelnachweise

    1. Demokratie als „Leitgedanke“ des deutschen Föderalismus. Bundeszentrale für politische Bildung. Abgerufen am 7. Oktober 2016.
    2. [1]
    3. siehe: Deutscher Bundestag – Summe der Wählerstimmen der Länder (Wählerstimmenkonto) in Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2016 (PDF; 132 kB); siehe auch Quelle: Komplette Liste der Wählerstimmen bei Landtagswahlen in Deutschland
    4. landtag-bw.de
    5. bayern.landtag.de
    6. parlament-berlin.de
    7. landtag.brandenburg.de
    8. bremische-buergerschaft.de
    9. hamburgische-buergerschaft.de
    10. hessischer-landtag.de
    11. landtag-mv.de
    12. landtag-niedersachsen.de
    13. landtag.nrw.de
    14. landtag.rlp.de
    15. landtag-saar.de
    16. landtag.sachsen.de
    17. landtag.sachsen-anhalt.de
    18. landtag.ltsh.de
    19. thueringer-landtag.de
    20. Landtag von Baden-Württemberg: |wayback=20180425120357 |text=Landtag von Baden-Württemberg, 16. Wahlperiode: Altersstruktur und Geschlecht der Abgeordneten (Stand 1. August 2019)
    21. Volkshandbuch 18. Wahlperiode
    22. [2]
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