Hudson’s Bay Company Information

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Hudson’s Bay Company
Compagnie de la Baie d’Hudson

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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CA4442181018
GrĂŒndung 2. Mai 1670
Sitz Toronto, Kanada Kanada  Kanada
Leitung
Mitarbeiterzahl 66.000 [1]
Umsatz 14,455 Mrd. CAD [1]
10,273 Mrd. EUR [2]
Branche Einzelhandel
Website www3.hbc.com
Stand: 28. Januar 2017

Die Hudson’s Bay Company (HBC, französisch Compagnie de la Baie d’Hudson) ist ein kanadisches Handelsunternehmen, das 1670 mit einem Privileg des Königs von England, Schottland und Irland gegrĂŒndet wurde.

Die Hudson’s Bay Company ist das Ă€lteste eingetragene Unternehmen in Kanada. Von ihrem langjĂ€hrigen Hauptquartier in York Factory an der Hudson Bay aus kontrollierte sie einige Jahrhunderte lang den Pelzhandel in großen Teilen des britisch beherrschten Nordamerika. Sie unternahm frĂŒhe Erkundungen und wirkte in vielen Gebieten des Kontinents als britische De-facto-Regierung, bevor die Besiedlung in großem Stil einsetzte. Ihre HĂ€ndler und PelzjĂ€ger bauten frĂŒhzeitig Beziehungen zu vielen Indianergruppen auf. Ihr Netzwerk von Handelsposten stellte den Kern der spĂ€teren offiziellen Behörden im westlichen Kanada und den USA dar. Im spĂ€ten 19. Jahrhundert wurde ihr riesiges Territorium zur grĂ¶ĂŸten Komponente des neu gebildeten Dominion Kanada, in dem die Gesellschaft der grĂ¶ĂŸte private Landbesitzer war. WĂ€hrend des damaligen Niedergangs des Pelzhandels entwickelte sich das Unternehmen zu einer Handelsgesellschaft, die lebenswichtige GĂŒter an die Siedler im kanadischen Westen verkaufte. Heute ist die Gesellschaft fĂŒr ihre WarenhĂ€user unter der Marke Hudson’s Bay in ganz Kanada bekannt.

Geschichte

FrĂŒhe Jahre

Pierre-Esprit Radisson, einer der GrĂŒnder der HBC

Im 17. Jahrhundert hatten die Franzosen ein Monopol auf den kanadischen Fellhandel. Zwei französische HĂ€ndler jedoch, Pierre-Esprit Radisson und MĂ©dard des Groseilliers, wechselten zu den EnglĂ€ndern und berichteten ihnen von einer Route zu den reichen Handelsgebieten nördlich und westlich des Oberen Sees, die von Norden aus durch die Hudson Bay erreicht werden konnten anstatt ĂŒber Land von Neufrankreich aus. Die EnglĂ€nder entsandten 1669 eine erfolgreiche Expedition.

Am 2. Mai 1670 wurde die Hudson’s Bay Company – ihr vollstĂ€ndiger Name lautete: Governor and Company of Adventurers of England trading into Hudson’s Bay – mit einer königlichen Urkunde von Karl II. gegrĂŒndet. Ihr Vorsitzender hieß Governor, die Anteilseigner hießen proprietors (Besitzer). In ihren Versammlungen, den general courts, wĂ€hlten sie den Governor, seinen Vertreter (deputy governor) und den Vorstand, Board of Directors genannt. Die Anteile durften nur mit ihrer Genehmigung und der des Governors verkauft werden, eine Bestimmung, die bis 1863 Bestand hatte. Die Urkunde gewĂ€hrte dem Unternehmen das Monopol auf den Handel mit den Indianern, insbesondere auf den Fellhandel, in dem Gebiet, das von den FlĂŒssen entwĂ€ssert wird, die in die Hudson Bay mĂŒnden. Dieses Gebiet wurde bekannt als „ Rupertsland“, benannt nach dem ersten Direktor der Gesellschaft, Prinz Ruprecht von der Pfalz. Es umfasste 3,9 Millionen kmÂČ im Wassereinzugsgebiet der Hudson Bay – mehr als ein Drittel des heutigen Kanada – und erstreckte sich bis in den nördlichen mittleren Westen der USA. Die genauen Grenzen waren jedoch in jener Zeit unbekannt.

Rupertsland

Das Unternehmen begrĂŒndete sein erstes Hauptquartier in Fort Nelson, spĂ€ter in York Factory umbenannt, an der MĂŒndung des Nelson River im heutigen nordöstlichen Manitoba. Der Ort bot bequemen Zugang zum Fort ĂŒber die ausgedehnten Fluss-Systeme des Saskatchewan und Red River (RiviĂšre Rouge). An der SĂŒdkĂŒste der Hudson Bay in Manitoba und im heutigen Ontario und QuĂ©bec wurden bald weitere Außenposten errichtet. Sie wurden Faktoreien genannt und arbeiteten nach Art der hollĂ€ndischen FellhĂ€ndler in Nieuw Nederland. Im FrĂŒhling und Sommer kamen die einheimischen HĂ€ndler, die den grĂ¶ĂŸten Teil des eigentlichen Fallenstellens erledigten, mit dem Kanu zu den Forts, um dort ihre Felle zu verkaufen. Im Austausch dafĂŒr bekamen sie ĂŒblicherweise metallene Werkzeuge und Jagdwaffen. Diese importierte die Gesellschaft hĂ€ufig aus Deutschland, das zu jener Zeit das Zentrum fĂŒr billige Produktion war. Dieses frĂŒhe Modell der kĂŒstennahen Faktoreien stand im Gegensatz zum System der Franzosen, die ein umfangreiches Netz von Posten im Landesinneren errichteten und HĂ€ndler aussandten, die bei den StĂ€mmen der Region lebten.

Der konservative Aufbau des Faktorei-Systems enttĂ€uschte die GrĂŒnder der Gesellschaft, Radisson und Des Groseilliers, die auf kĂŒhnere Erforschung des Landesinneren drangen. 1674 wechselten sie wieder zu den Franzosen und grĂŒndeten 1682 La Compagnie du Nord, um direkt mit der HBC zu konkurrieren. Nachdem in den 1680er Jahren in Europa ein Krieg zwischen England und Frankreich ausgebrochen war, entsandten beide Nationen regelmĂ€ĂŸig Expeditionen, um Fellhandelsposten der anderen zu ĂŒberfallen und zu erobern. Im MĂ€rz 1686 entsandten die Franzosen unter dem Chevalier des Troyes ĂŒber 1300 Kilometer einen Stoßtrupp, der die Außenposten der Gesellschaft entlang der James Bay einnehmen sollte. Die Franzosen ernannten Pierre Le Moyne d’Iberville zum Kommandeur der eroberten Posten. 1687 befehligte d’Iberville einen See-Überfall auf das Hauptquartier der Gesellschaft in York Factory. Auf dem Weg zum Fort besiegte er in der Schlacht der Bucht drei Schiffe der Royal Navy. Dies war die grĂ¶ĂŸte Seeschlacht in der Geschichte der nordamerikanischen Arktis. D’Ibervilles erschöpfte französische Streitmacht eroberte York Factory mit einer List: Er belagerte das Fort und erweckte den Anschein, eine viel grĂ¶ĂŸere Armee zu haben. Im darauffolgenden Jahrzehnt wechselte York Factory mehrfach den Besitzer. Mit dem Frieden von Utrecht wurde es 1713 endgĂŒltig an die EnglĂ€nder abgetreten. Danach erbaute es die Gesellschaft erneut als sternförmiges Fort aus Ziegelsteinen an der MĂŒndung des nahe gelegenen Hayes River. Dies ist noch heute sein Standort.

19. Jahrhundert

Fort Vancouver, ehemaliges Hauptquartier der HBC (1845)
Auszug aus dem Modewarenkatalog der Fa. C. A. Herpich Söhne (Berlin) mit dem Hinweis "prĂ€chtige Hudson-Bay-Exemplare in großer Auswahl am Lager" (1910)

Anfang des 19. Jahrhunderts begann die Hudson’s Bay Company ihren Charakter als reine Handelsgesellschaft zu verĂ€ndern. So erwarb sie 1811 erstmals Grund und Boden im Assiniboine Basin, um es an einen ihrer Anteilseigner, den Earl of Selkirk zu verĂ€ußern.

Die Hudson’s Bay Company wurde 1821 mit der North West Company aus MontrĂ©al vereinigt. Ihr gemeinsames Territorium wurde durch eine Lizenz um die Nordwest-Territorien erweitert. Es reichte im Norden bis zum arktischen Ozean und im Westen bis zum Pazifik.

In den 1820er und 30er Jahren kontrollierte die Gesellschaft von ihrem Hauptquartier Fort Vancouver am Columbia aus beinahe den kompletten Handel im Oregon Land, wobei sie, trotz Bedenken, Alkohol als Lockmittel fĂŒr die indianischen PelzjĂ€ger nutzte. [3] Obwohl die Staatsgewalt ĂŒber das Gebiet nominell gemeinsam von den USA und Großbritannien entsprechend der anglo-amerikanischen Übereinkunft von 1818 ausgeĂŒbt wurde, war es die Politik der Gesellschaft unter ihrem Leiter John McLoughlin, amerikanische Ansiedlungen in dem Gebiet aktiv zu entmutigen. Das wirksame Handelsmonopol der Gesellschaft verbat praktisch jede Ansiedlung. In den frĂŒhen 1840er Jahren errichtete sie einen Außenposten in Fort Hall im heutigen Idaho an der Route des Oregon Trail. Der Leiter dieses Außenpostens stellte verlassene Fuhrwerke von entmutigten Siedlern aus. Der WĂŒrgegriff der Gesellschaft um diese Region wurde durch den ersten großen Wagenzug gebrochen, der unter FĂŒhrung von Marcus Whitman 1843 Oregon erreichte. In den folgenden Jahren strömten tausende von Siedlern in das Willamette-Tal. 1846 erlangten die USA im Oregon-Kompromiss die volle Gewalt ĂŒber die meisten besiedelten Gebiete des Oregon Country, die sĂŒdlich des 49. Breitengrades lagen. McLoughlin, der einst als Gesellschafts-Direktor mögliche Siedler abgewiesen hatte, hieß sie nun von seinem Warenhaus in Oregon City aus willkommen. Er wurde spĂ€ter zum „Vater Oregons“ proklamiert. Die Gesellschaft hat heute keine Niederlassung mehr im Nordwesten der USA.

Das Handelsmonopol der Gesellschaft wurde auch durch den Handel der Selkirk-Kolonie mit den Vereinigten Staaten ĂŒber die Red River Trails bedroht und war bis Mitte des 19. Jahrhunderts faktisch gebrochen. 1836 ĂŒbernahm die Company das Land von Sir Selkirk und verwaltete es bis 1870. In diesem Jahr wurde die Gesellschaft fĂŒr die Abtretung ihrer Vorrechte in einem großen Teil Kanadas mit Land rund um ihre Handelsposten entschĂ€digt. Mehrere Jahrzehnte trat sie vor allem im Westen als Agrargesellschaft auf und erwarb ĂŒber die Puget Sound Company Ackerland.

Wegen der frĂŒheren Monopolbestrebungen, der UnterdrĂŒckung jeglicher Konkurrenz und des quasi-staatlichen Auftretens und SelbstverstĂ€ndnisses wurde/wird das KĂŒrzel "HBC" von Kanadiern spöttisch-ironisch auch als "Here Before Christ" gelesen.

1869 erklĂ€rte sich die Gesellschaft bereit, ihr kanadisches Gebiet, vor allem Rupertsland, in der so genannten Deed of Surrender an Kanada abzutreten. 1870 wurde das Handelsmonopol abgeschafft und der Handel in dieser Region fĂŒr jeden Unternehmer geöffnet. Außerdem verlor die Gesellschaft Rupertsland, das an die kanadische Regierung verkauft wurde.

Moderne AktivitÀten

Warenhaus La Baie der Hudson’s Bay Company in MontrĂ©al
The Bay in Vancouver, 2010
Das Wappen-Logo bis 2012
Das Wappen in der Fassung um das Jahr 2000
FrĂŒhere Version des Wappens mit dem Wahlspruch „pro pelle cutem“ („fĂŒr Fell gebe ich meine Haut“)

Ein Aspekt der Gesellschaft waren die LĂ€den der Hudson’s Bay Company, HandelsstĂŒtzpunkte, die in ganz Nord-Kanada errichtet worden waren. Der letzte von elf dieser LĂ€den wurde 1926 in Winnipeg eröffnet. [4] Heute ist dies der einzig verbliebene Teil der AktivitĂ€ten der Gesellschaft, und zwar in Gestalt von WarenhĂ€usern, die „The Bay“ ( engl.) bzw. „La Baie“ ( frz.) genannt werden. Viele dieser LĂ€den waren bis vor kurzem die einzigen in abgelegenen Ortschaften. In letzter Zeit sind viele dieser GeschĂ€fte in Boutiquen umgewandelt worden. 1991 verzichtete die Bay nach Protesten von TierschĂŒtzern auf den Verkauf von Fellen, nahm diesen GeschĂ€ftszweig jedoch 1997 wieder auf. TierschĂŒtzer-Gruppen wie „Freedom for Animals“ fĂŒhren Kampagnen, um den Verkauf erneut zu stoppen.

In den Jahren zwischen etwa 1920 und 1980 engagierte sich die HBC auch im Rohstoffhandel, vor allem Erdöl, und im Landhandel. 1939 versuchte sich die HBC sogar im Flugtransport, indem sie ein erstes Flugzeug erwarb. Der Seehandel mit eigenen Schiffen, der seit der Fahrt der Nonsuch von 1668 betrieben worden war, wurde 1987 aufgegeben, als die M.V. Kanguk verkauft wurde.

In den 1980er Jahren war die Hudson’s Bay Company zu 74 % im Eigentum des Zeitungsmagnaten Kenneth Thomson, 2. Baron Thomson of Fleet, der die wirtschaftlichen AktivitĂ€ten der Handelskompanie mehr in das Energie- und ImmobiliengeschĂ€ft verlagert hatte. Im Jahr 2006 ĂŒbernahm Jerry Zucker das Unternehmen fĂŒr 1,1 Milliarden kanadische Dollar und nahm es von der Börse. Nach seinem Tod im Jahr 2008 wurde es von seiner Witwe Anita Zucker an NRDC Equity Partners verkauft. 2012 wurde das Unternehmen erneut an die Börse gebracht.

Im Juni 2015 gab der deutsche Handelskonzern Metro Group bekannt, seine Warenhauskette Kaufhof zum September 2015 an die Hudson's Bay Company zu verkaufen. Die Vereinbarung umfasst der Mitteilung zufolge das in Deutschland vor allem unter „Galeria Kaufhof“ sowie in Belgien unter „ Galeria Inno“ operierende WarenhausgeschĂ€ft, außerdem die dazugehörenden Immobilien. Als Kaufpreis wurden 2,8 Mrd. Euro genannt. [5]

Im Juli 2017 wurde bekannt, dass die Warenkreditversicherung Euler Hermes die Ausfallgarantien fĂŒr Galeria Kaufhof drastisch gesenkt hat. Das deutsche Manager Magazin spricht dabei „von einer Krise, die sich schnell zuspitzen kann.“ [6]

Im September 2018 wurde bekannt, dass die Hudson's Bay Company die angeschlagene Kaufhauskette Galeria Kaufhof in ein Joint Venture mit der österreichischen Signa Holding einbringen wolle, die bereits in den Jahren zuvor erfolgreich die insolvente Kaufhauskette Karstadt saniert hat. Der Zusammenschluss wurde spĂ€ter von der Wettbewerbsbehörde genehmigt und vollzogen. Zum neuen gemeinsamen Unternehmen von Signa und Hudson's Bay Company (HBC), an dem Signa den Mehrheitsanteil von 50,01 % hielt, gehörten die Galeria Kaufhof, die Karstadt Warenhaus GmbH, das gesamte EinzelhandelsgeschĂ€ft von HBC Europe (Saks OFF 5TH, Galeria Inno in Belgien, Hudson's Bay in den Niederlanden) und auch Karstadt Sports sowie der gesamte Lebensmittel- und Gastronomiebereich beider Unternehmen gehören. [7] Am 10. Juni 2019 gab die HBC bekannt, ihren Anteil am Gemeinschaftsunternehmen fĂŒr 1,5 Milliarden Dollar an die Signa Holding zu verĂ€ußern, die damit AlleineigentĂŒmer wird. Die Transaktion soll bis zum Herbst 2019 abgeschlossen sein. [8]

Gouverneure

Siehe auch

Literatur

  • Martin Hunter: American Indian Treaties: Canadian Wilds: Tells About the Hudson’s Bay Company, Northern Indians and Their Modes of Hunting, Trapping, Etc., A. R. Haring, Columbus (Ohio) 1907 Digitalisierte Ausgabe
  • Sylvia van Kirk: Many Tender Ties: Women in the Fur-Trade Society 1670–1870. University of Oklahoma Press, Norman 1980, hĂ€ufige Neuaufl., in Google books einsehbar
  • Olive Patricia Dickason: Canada's First Nations. A history of founding peoples from earliest times. University of Oklahoma Press, Norman 1992
  • William John Eccles: The Canadian frontier 1534 - 1760. University of New Mexico Press, Albuquerque 1983
  • Arthur J. Ray: Indians in the fur trade. Their role as trappers, hunters, and middlemen in the lands southwest of Hudson Bay 1660 - 1870. University of Toronto Press, 1974

Weblinks

  Commons: Hudson’s Bay Company â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ a b Hudsons®s Bay Company 2016 Annual Report, abgerufen am 9. August 2017
  2. ↑ Umgerechnet zum Kurs am Bilanzstichtag 28. Januar 2017
  3. ↑ Letter from George Simpson, Governor of the Hudson’s Bay Company, to Andrew Colvile, member of the Governing Committee in London, 20 May 1822
  4. ↑ Das Archiv der Hudson’s Bay Company hat dazu bis November 2007 eine Ausstellung veranstaltet ( A new Store for an old Company).
  5. ↑ Pressemitteilung auf der Seite von Hudson's Bay, abgerufen am 15. Juni 2015
  6. ↑ Was diese Krise so gefĂ€hrlich macht Wirtschaftswoche am 27. Juli 2017
  7. ↑ Signa schafft neuen Warenhaus-Riesen ( Memento vom 16. November 2018 im Internet Archive), Wiener Zeitung vom 11. September 2018, abgerufen am 3. MĂ€rz 2019
  8. ↑ investor.hbc.com/news-releases/news-release-details/hbc-agrees-sell-remaining-european-real-estate-and-divest