Überbevölkerung Information

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Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungswachstum im Vergleich

Unter dem Begriff der Überbevölkerung (auch Übervölkerung) wird heute der Zustand verstanden, bei dem die Anzahl der Lebewesen die ökologische TragfĂ€higkeit ihres Lebensraums ĂŒberschreitet. Bevölkerungspolitische ArgumentationsfĂŒhrungen unterlagen in der Vergangenheit regelmĂ€ĂŸig einem Wandel. [1] Die Thematik der Überbevölkerung wurde auf internationaler Ebene durch die erste Weltbevölkerungskonferenz 1927 in Genf etabliert. [2]

Dieser Artikel behandelt die dabei oft thematisierte Beziehung zwischen der GrĂ¶ĂŸe der menschlichen Bevölkerung relativ zu dem menschlichen Lebensraum auf der Erde. Der Begriff wird auch in den Sozialwissenschaften verwendet und beschreibt dort das Thema der Demografie und der Bevölkerungsgeografie.

Begriff

Es existieren unterschiedliche Definitionen des Begriffs Überbevölkerung in Bezug auf die Menschheit und ihren Lebensraum auf der Erde.

In einem rĂ€umlichen Kontext wird von globaler, regionaler oder auch lokaler Überbevölkerung gesprochen.

In einer qualitativen Dimension gibt es unterschiedliche Auffassungen und Bemessungskriterien, wie hoch die TragfĂ€higkeit von bestimmten LebensrĂ€umen oder der gesamten Erde fĂŒr die Menschen bemessen ist, so dass unterschiedliche Ansichten herrschen, ab welchen Bevölkerungsdichten und -grĂ¶ĂŸen eine Überbevölkerung vorliegt.

Eine sehr weitreichende Definition von Überbevölkerung sieht diesen Zustand gegeben, wenn der betrachteten Bevölkerung eine nachhaltige Lebensweise (das Konzept „Nachhaltigkeit“ wurde 1992 auf der UN-Konferenz in Rio im Rahmen der Agenda 21 beigefĂŒgt) bei dem von ihr gewĂŒnschten Lebensstil aufgrund der BevölkerungsgrĂ¶ĂŸe in dem zur VerfĂŒgung stehenden Lebensraum nicht mehr möglich ist. Eine sehr enge Definition sieht das Vorliegen einer Überbevölkerung erst dann erfĂŒllt, wenn bereits EngpĂ€sse der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser oder Energie eingetreten sind und die unmittelbare ÜberlebensfĂ€higkeit der betreffenden Bevölkerung in Teilen oder im Ganzen bedroht ist.

Problematik

Einige Wissenschaftler sehen Überbevölkerung als eines der zentralen Probleme der Menschheit an. Sie fĂŒhren Probleme wie Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit oder das Wachstum von Slums, die heute hauptsĂ€chlich in EntwicklungslĂ€ndern auftreten, auf die dortige „ Bevölkerungsexplosion“ bzw. auf starken Bevölkerungsdruck zurĂŒck. Auch Umweltprobleme und der globale ökologische Fußabdruck der Menschheit â€“ der in Bereichen wie FlĂ€chenverbrauch, Erdölverbrauch, Überfischung, Entwaldung, Wasserverbrauch oder Schadstoffausstoß bereits zu hoch ist â€“ werden im Zusammenhang mit dem Wachstum der Weltbevölkerung diskutiert.

In Bezug auf einzelne LĂ€nder oder Regionen ist umstritten, inwieweit von Überbevölkerung gesprochen werden kann bzw. anhand welcher Kriterien diese zu bemessen ist (diskutiert werden etwa Bevölkerungsdichte, Selbstversorgungsgrad, FlĂ€chenverbrauch, UmweltschĂ€den oder LebensqualitĂ€t).

Beispiel Waldverlust

Entwaldung ist die weltweit stattfindende Umwandlung von WaldflÀchen hin zu anderen Landnutzungsformen. [3]

Nach Angaben der Food and Agricultural Organization of the United Nations ist der Waldverlust unter anderem durch Armut, so genanntes Landgrabbing (internationale Investoren lassen FlĂ€chen fĂŒr Plantagen roden) und starkes Bevölkerungswachstum in den betroffenen Regionen bedingt. In vielen Ă€rmeren afrikanischen LĂ€ndern ging der Waldbestand in den letzten Jahrzehnten stark zurĂŒck. Die Menschen dort sind grĂ¶ĂŸtenteils Landwirte in Subsistenzwirtschaft. Bedingt durch das starke Bevölkerungswachstum war es ihnen nicht mehr möglich, ihre Familien von der verfĂŒgbaren AckerflĂ€che zu ernĂ€hren. Dies fĂŒhrte zu Rodungen. Der Wald schĂŒtzte das Land jedoch vor Bodenerosion, so dass langfristig gesehen ein noch grĂ¶ĂŸerer Verlust an AckerflĂ€che zu befĂŒrchten ist.

Weltweit wirkt sich der Waldverlust erheblich auf das Leben der Menschen in den armen LĂ€ndern aus, denn der Wald schĂŒtzt vor Ausschwemmungen des Bodens, Überschwemmungen und Lawinen. Er ist zudem oft die wichtigste Quelle fĂŒr Heizmaterial. GrĂ¶ĂŸtenteils wird auf Holz gekocht. [4]

Beispiel WasserverfĂŒgbarkeit

Der Begriff WasserverfĂŒgbarkeit, die UNESCO spricht von verfĂŒgbaren SĂŒĂŸwasserressourcen, bezeichnet die Menge an SĂŒĂŸwasser, die einer Person pro Jahr zur VerfĂŒgung steht. Je nach GrĂ¶ĂŸe dieser Menge definieren sich die untergeordneten Begriffe Wasserknappheit, Wassermangel und Wassernotstand, bis hin zur Wasserkrise.

Das Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung (PIK) bezeichnete im Jahr 2013 den Wassermangel als eines der zentralen Probleme unserer Zeit und warnte davor, dass in Zukunft noch mehr Menschen davon betroffen sein könnten. [5]

Nach Vorausberechnungen der Vereinten Nationen wird bei gleichbleibendem Bevölkerungswachstum die Zahl der durch Wassermangel bedingten TodesfĂ€lle stark zunehmen. Zudem wird befĂŒrchtet, dass es zu bewaffneten Konflikten um Wasser kommen wird.

WasserverfĂŒgbarkeit im Jahr 2010 im Jahr 2050
ausreichende WasserverfĂŒgbarkeit 71 % der Weltbevölkerung 55 % der Weltbevölkerung
Wasserknappheit 23 % der Weltbevölkerung 22 % der Weltbevölkerung
GefĂ€hrlicher Wassermangel 6 % der Weltbevölkerung 23 % der Weltbevölkerung

[6]

Situation

Plastik zur Überbevölkerung im Neanderthal-Museum, Mettmann

2016 vergrĂ¶ĂŸerte sich die Weltbevölkerung um mehr als 1,5 Mio. Menschen pro Woche. [7] Trotz sinkender Geburtenraten in den meisten LĂ€ndern der Welt ist dieser Zuwachs seit 15 Jahren nahezu unverĂ€ndert. [8] Im weltweiten Durchschnitt bekam eine Frau 2,5 Kinder; [9] 2,1 Kinder wĂ€ren nötig, um die Weltbevölkerung konstant zu halten, der höhere Wert bedeutet somit ein Wachstum der Weltbevölkerung.

Die FertilitĂ€t ist weltweit rĂŒcklĂ€ufig: In Asien beispielsweise ist sie von 2,3 Kindern pro Frau im Zeitraum 2005–2010 auf 2,2 Kinder im Zeitraum 2010–2015 gesunken.

Dieser RĂŒckgang wird unter anderem zurĂŒckgefĂŒhrt auf die Bevölkerungspolitik von Regierungen, soweit sie auf Verringerung der Geburtenrate zielt, sowie auf die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen, die Frauen Zugangsmöglichkeiten zu sexueller AufklĂ€rung und VerhĂŒtungsmitteln eröffnet haben. Allerdings haben Frauen in vielen LĂ€ndern keinen Zugang zur Familienplanung. [10]

In Afrika, dem Kontinent mit der höchsten FertilitĂ€t, bekommt eine Frau derzeit 4,7 Kinder (gegenĂŒber 4,9 Kindern im Zeitraum 2005–2010). Europa ist die einzige Region mit leicht zunehmender FertilitĂ€t: 2016 waren es 1,6 Kinder pro Frau, gegenĂŒber 1,55 Kindern im Zeitraum 2005–2010. [11]

Die Proklamation von Teheran

In die Proklamation von Teheran wurde am 13. Mai 1968 von der Internationalen Konferenz ĂŒber Menschenrechte ein Passus aufgenommen, der besagte, dass jedem Paar das Grundrecht zugestanden werden solle, frei ĂŒber die Anzahl der Kinder und die AbstĂ€nde zwischen den Geburten zu entscheiden. [12] Dies wurde in den Aktionsprogrammen der Weltbevölkerungskonferenzen von 1974 (Bukarest), 1984 (Mexiko-Stadt) und 1994 (Kairo) bekrĂ€ftigt. [13] Im Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (Frauenkonvention) wurde das Recht auf Familienplanung 1979 erstmals verbindlich verbrieft. [14] Ob es gelingt, das Bevölkerungswachstum auch in den Ă€rmeren EntwicklungslĂ€ndern zu bremsen, hĂ€ngt von politischen Entscheidungen ab. Zentral ist dabei die Umsetzung der BeschlĂŒsse der Kairoer Weltbevölkerungskonferenz von 1994. Zu den Kernpunkten dieses Aktionsprogramms gehören eine qualitative und quantitative Verbesserung der reproduktiven Gesundheitsversorgung, inklusive Familienplanung, und das „Empowerment“ von Frauen â€“ also die StĂ€rkung ihrer rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Stellung. [15]

Bevölkerungspolitik in verschiedenen LÀndern

Verschiedene LĂ€nder betreiben eine Bevölkerungspolitik mit dem Ziel, die Anzahl der Geburten zu reduzieren. Dies wird jedoch in vielen FĂ€llen durch Armut und dadurch, dass kein funktionierendes Gesundheitswesen existiert, erschwert. In den EntwicklungslĂ€ndern werden oft insbesondere die Frauen in lĂ€ndlichen Regionen nicht erreicht. [15] Auch sprechen sich in vielen LĂ€ndern insbesondere katholische Kreise dagegen aus, der Bevölkerung Zugang zu VerhĂŒtungsmethoden zu ermöglichen. Dies hat im Fall der Philippinen dazu gefĂŒhrt, dass Ă€rmere Frauen oft ungewollte Kinder bekommen, die sie nicht ernĂ€hren können.

Iran

Im Iran arbeitete das Ministerium fĂŒr Gesundheit und Medizinische Bildung mit den muslimischen Geistlichen zusammen. Mehrere Fatwas haben das nationale Familienplanungsprogramm der Regierung unterstĂŒtzt. Das Programm bietet die kostenfreie Versorgung mit allen VerhĂŒtungsmethoden an. 2004 hatte der Iran eine der höchsten VerhĂŒtungsraten aller islamischen LĂ€nder. [16] 2011 plĂ€dierte der damalige PrĂ€sident Ahmadineschad jedoch fĂŒr eine Abschaffung der Familienplanung. Er wollte die Bevölkerung des Irans erhöhen und war der Meinung, dass dies seinem Land zu mehr Macht verhelfen wĂŒrde. [17]

Philippinen

Die katholische Kirche in den Philippinen ist entschieden fĂŒr natĂŒrliche Familienplanung und gegen kĂŒnstliche EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung: 2003 wurde aufgrund des großen Widerstandes durch die katholische Bischofskonferenz der Philippinen (Catholic Bishops’ Conference of the Philippines) ein Gesetz verhindert, das die Verwendung von Staatsgeldern fĂŒr Kondome und andere VerhĂŒtungsmittel ermöglicht hĂ€tte. Es wird befĂŒrchtet, dass dies zu schnellem Bevölkerungswachstum fĂŒhren werde: 2014 gab es rund 100 Millionen Filipinos, 2050 werden es voraussichtlich mehr als 147 Millionen sein. [15] 2003 befahl Jose Livioko Atienza, Jr. (besser bekannt unter seinem Spitznamen Lito Atienza), BĂŒrgermeister von Manila und konservativer Katholik, staatlich betriebenen KrankenhĂ€usern vom Gebrauch von modernen VerhĂŒtungsmitteln abzuraten, stattdessen sollten natĂŒrliche VerhĂŒtungsmethoden propagiert werden, heißt es. Ärzten, Krankenschwestern und Hebammen wurde nahegelegt, Ratsuchende gar nicht ĂŒber kĂŒnstliche VerhĂŒtungsmethoden aufzuklĂ€ren. KrankenhĂ€user hörten auch auf VerhĂŒtungsmittel auszugeben, obwohl Atienza das Wort „verboten“ in Bezug auf VerhĂŒtungsmittel sorgfĂ€ltig vermieden hat. Dieser so genannte „Erlass 003“ wurde auch von seinem Nachfolger Alfredo Lim nicht aufgehoben. Armen Frauen ist es dadurch stark erschwert, ĂŒber die Anzahl ihrer Kinder selbst zu entscheiden, denn sie haben oft nicht das Geld, sich VerhĂŒtungsmittel auf dem freien Markt zu kaufen. [18]

Indien

In Indien schlug der Minister fĂŒr Gesundheit und Wohlfahrt vor, die Elektrifizierung und die Verteilung von Fernsehern in lĂ€ndlichen Gegenden voranzutreiben, um dadurch die Menschen von Geschlechtsverkehr abzuhalten und das Bevölkerungswachstum zu senken. Ziel der indischen Regierung ist eine Geburtenrate von höchstens zwei Kindern pro Familie, was vor allem durch AufklĂ€rung und Verteilung von VerhĂŒtungsmitteln angestrebt wird. 2013 schrieb Nord-Indien ein Preisausschreiben aus. Dort konnte man Autos, Waschmaschinen, Fernseher usw. gewinnen, wenn man sich freiwillig sterilisieren ließ. [19]

Volksrepublik China

In der Volksrepublik China, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt, wurde dagegen seit Anfang der 1970er Jahre von staatlicher Seite die Ein-Kind-Ehe gesetzlich verankert. Sie wurde einerseits mit VergĂŒnstigungen fĂŒr Ein-Kind-Familien, andererseits mit Benachteiligungen fĂŒr Familien mit mehr als einem Kind durchgesetzt; vor allem in der Anfangsphase hat es auch Zwangssterilisierungen und erzwungene SchwangerschaftsabbrĂŒche gegeben. Diese Ein-Kind-Politik konnte das Bevölkerungswachstum in China stark bremsen, wirft aber auch neue soziale Probleme auf. So wurden aufgrund des traditionellen Wunsches, einen mĂ€nnlichen Erbfolger zu haben, derart viele MĂ€dchen selektiv abgetrieben, dass die Geschlechterverteilung hin zu einer Überzahl an Jungen verschoben wurde. [20] Ende Oktober 2015 erklĂ€rte das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei die Ein-Kind-Politik offiziell fĂŒr beendet. KĂŒnftig darf jedes Paar zwei Kinder haben. [21]

Ruanda

Im dicht bevölkerten afrikanischen Ruanda, wo die Geburtenrate 2007 bei etwa sechs Kindern pro Paar lag, bestehen PlĂ€ne fĂŒr eine „Drei-Kinder-Politik“. [22] Zudem wurde durch starken Ausbau des Gesundheitssystems und gezielte AufklĂ€rung der Bevölkerung die Kindersterblichkeit drastisch gesenkt, die Lebenserwartung erhöht und die durchschnittliche Kinderzahl von 6,1 im Jahre 2005 auf 4,6 (2010) gesenkt. [23]

Indonesien

Auch in Indonesien existiert ein Familienplanungsprogramm (‚Keluarga Berencana‘), siehe Familienplanungsprogramm Indonesiens.

Maßnahmen

Karte der Staaten nach FertilitÀtsrate
Änderung der Weltbevölkerung in absoluten Zahlen (graue Balken) und relativ in Prozentangaben (rote Linie) von 1950 bis 2010

Verschiedene Konzepte der Bevölkerungspolitik werden angewendet, um das Bevölkerungswachstum zu verlangsamen oder zu stoppen.

Auf globaler Ebene findet seit 1974 alle zehn Jahre eine Weltbevölkerungskonferenz der UNO statt, bei der grundlegende Probleme und Ergebnisse weltweit besprochen werden. Auf regionaler und lokaler Ebene wurden in unterschiedlichen Regionen verschiedene Konzepte zur Steuerung des reproduktiven Verhaltens entwickelt und umgesetzt, zum Teil im Rahmen der Entwicklungshilfe. Mit AufklĂ€rungskampagnen und der Bereitstellung von VerhĂŒtungsmitteln soll die Familienplanung gefördert werden. In neuerer Zeit wird zunehmend auch eine StĂ€rkung der Rolle der Frau angestrebt, da Frauen tendenziell weniger Kinder bekommen, wenn sie selbst ĂŒber SexualitĂ€t und VerhĂŒtung entscheiden können.

So hat beispielsweise Joel E. Cohen, Professor der Rockefeller University, es als entscheidend bezeichnet, MĂ€dchen den Abschluss ihrer sekundĂ€ren Bildung zu ermöglichen, da dies ihnen ermögliche, ihre FertilitĂ€t zu planen, das Überleben ihrer Kinder zu sichern und die Gesundheit der Familie zu verbessern. [24]

Im 19. Jahrhundert wurden HeiratsbeschrĂ€nkungen fĂŒr arme und fĂŒrsorgeabhĂ€ngige Personen angewandt, um das Bevölkerungswachstum zu reduzieren. In europĂ€ischen LĂ€ndern wurde die Auswanderung – insbesondere nach Amerika – als Mittel gegen Überbevölkerung betrachtet und gefördert, indem die Behörden zum Teil die Kosten fĂŒr die Überfahrt von Mittellosen ĂŒbernahmen und/oder auch Menschen zur Ausreise drĂ€ngten.

Einige LĂ€nder haben versucht, sehr dicht besiedelte und/oder ressourcenarme Gebiete durch Umsiedlungen in ressourcenreichere, dĂŒnn besiedelte Gebiete zu entlasten. Ein Beispiel ist die Transmigrasi-Politik in Indonesien, die mit VergĂŒnstigungen die Ansiedlung von Menschen von der Insel Java auf anderen Inseln fördert. In Äthiopien wurden vor allem in den 1980er Jahren Bauern aus dem von DĂŒrre und Erosion betroffenen Hochland in niederschlagsreichere Tieflandregionen zwangsumgesiedelt; gegenwĂ€rtig betreibt die Ă€thiopische Regierung ein Programm zur freiwilligen Umsiedlung. [25] [26]

Kritik

Kritische Beleuchtung der geschichtlichen Entwicklung des Begriffs

Thomas Malthus

Der Begriff der Überbevölkerung wurde in der breiteren Öffentlichkeit durch den britischen Ökonomen Thomas Robert Malthus gegen Ende des 18. Jahrhunderts verankert. Malthus veröffentlichte seine Bevölkerungstheorie 1798 in seinem Buch Essay on the Principle of Population. Er ging davon aus, dass die Bevölkerung exponentiell wachse, wĂ€hrend die Nahrungsmittelproduktion durch technischen Fortschritt nur linear steigen könne. Sofern das Bevölkerungswachstum nicht durch niedrige Geburtenraten oder hohe Sterblichkeit beschrĂ€nkt wird, wĂŒrde zwangslĂ€ufig die Bevölkerungsfalle drohen â€“ die Bevölkerung wĂŒrde ĂŒber die Nahrungsmenge hinauswachsen und Armut und Hungerkatastrophen wĂ€ren die Folge.

Anders als andere Denker seiner Zeit glaubte Malthus nicht an die ProblemlösungsfĂ€higkeit der Marktwirtschaft. In spĂ€teren Ausgaben seiner Principles of Population plĂ€dierte er fĂŒr Enthaltsamkeit und spĂ€te Heirat, um das Bevölkerungswachstum in den Griff zu bekommen, aber auch fĂŒr Bildungsinvestitionen als Instrument zur Senkung der Geburtenrate. [27] EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung und Abtreibung lehnte er als SĂŒnden ab. [28] Bei einer nicht ausreichenden, vorbeugenden Begrenzung der Geburtenrate wĂŒrde unweigerlich durch die Begrenzung der Ressourcen der Lebensstandard sinken und die Sterberate steigen. In Emigration sah er nur eine vorĂŒbergehende Linderung des Problems. [29]

David Ricardo, als drittes von siebzehn Kindern geboren und Vater von acht Kindern, kritisierte Malthus scharf

Sein Zeitgenosse David Ricardo warf Malthus vor, er gebe „den Reichen eine sehr erfreuliche Formel, die Missgeschicke der Armen zu ertragen“, eine Kritik, die spĂ€ter auch Karl Marx und andere teilten.

Indem Malthus das Bevölkerungswachstum als Gefahr ansah, widersprach er der damaligen merkantilistischen Sicht ( Populationismus), wonach eine große Bevölkerung die Grundlage fĂŒr Wohlstand und militĂ€rische StĂ€rke eines Staates und daher wĂŒnschenswert sei. Die Auseinandersetzung mit der malthusianischen Theorie prĂ€gte das bevölkerungswissenschaftliche Denken im 19. Jahrhundert. [30]

Im 19. Jahrhundert wurde Malthus’ Werk verbreitet so verstanden, dass den Armen kein Recht auf UnterstĂŒtzung zustehe, da deren zu hohe Geburtenraten die eigentliche Ursache der Armut seien und UnterstĂŒtzung fĂŒr sie die Probleme auf lange Sicht nur verschlimmere. Diese Ansichten trugen zu einer restriktiveren Sozialpolitik in Großbritannien ( Armengesetz von 1834) und weiteren LĂ€ndern bei. [31] Charles Dickens kritisierte den Begriff der Überbevölkerung und die daraus abgeleitete Sozialpolitik unter anderem in A Christmas Carol. [32] Auch der Umgang mit der Großen Hungersnot in Irland 1845–1849 und spĂ€teren Hungersnöten in Britisch-Indien war von malthusianischen Ansichten beeinflusst, die dazu beitrugen, dass Hilfsmaßnahmen nur zögerlich ergriffen wurden. [33]

Die von Malthus angestoßene wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Problem Überbevölkerung hat sich bis heute fortgesetzt und fand in zahllosen Arbeiten sowohl Zustimmung als auch Ablehnung. Im Zuge der starken Ertragssteigerungen durch technologische Entwicklung ab dem Ende des 19. Jahrhunderts und vor allem in der GrĂŒnen Revolution in den 1950er und 1960er Jahren verlor die Überbevölkerungsdebatte durch die Prognosen Wilhelm Fucks’ an Bedeutung, [34] welche die Malthus’sche Hypothese differenzierten und relativierten. In den 1970er Jahren erfuhr die Thematik durch die von Donella und Dennis L. Meadows im Auftrag des Club of Rome durchgefĂŒhrte Studie Die Grenzen des Wachstums sowie durch Paul R. Ehrlich (Die Bevölkerungsbombe und andere) wieder viel Aufmerksamkeit. Sie fand Zuspruch bei Teilen der Umweltschutzbewegung und wird heute oft in Bezug auf Klimawandel diskutiert.

Weitere Kritik

Da das Konzept der Überbevölkerung sowohl begrifflich als auch inhaltlich nahelegt, es gebe zu viele Menschen, wird es von einigen als menschenverachtend bewertet. GesetzmĂ€ĂŸigkeiten aus der Biologie wĂŒrden in unzulĂ€ssiger Weise auf den gesellschaftlichen Bereich ĂŒbertragen. Es wird bezweifelt, dass die TragfĂ€higkeit der Erde bereits erschöpft sei; vielmehr seien soziale, wirtschaftliche und ökologische Probleme durch politische Fehlleistungen und eine schlechte Verteilung der insgesamt ausreichenden Ressourcen verschuldet.

Germaine Greer (2006)

1984 erschien Germaine Greers Buch Sex and Destiny: The Politics of Human Fertility, das ebenfalls eine heftige öffentliche Kontroverse auslösen sollte. Ausgehend von Erfahrungen auf ihren Reisen in die Dritte Welt kritisierte sie darin die westlichen Einstellungen zur Kleinfamilie: Die Welt sei nur nach westlichen MaßstĂ€ben ĂŒbervölkert. Sie forderte eine RĂŒckkehr zu den Idealen des Familienlebens und zu Bescheidenheit statt grenzenlosem Konsumanspruch. Sie zeichnete ein positives Bild von der Frau als Mutter der Großfamilie und propagierte Keuschheit als ein mögliches Mittel zur Geburtenkontrolle. [35]

Dem Konzept wurde vorgeworfen, dass es dazu diene, das Gewissen der Reichen angesichts der Armut zu beruhigen. In der Gegenwart vertritt etwa Jean Ziegler, der politisch links stehende ehemalige UN-Sonderberichterstatter fĂŒr das Recht auf Nahrung, die Ansicht, der Begriff lenke lediglich von sozialer Ungleichheit und politischen Fehlern ab, welche die tatsĂ€chlichen Ursachen des Welthungers seien. [36]

Auch der Zusammenhang zwischen Armut und hohen Kinderzahlen wird unterschiedlich interpretiert. So wird als Kritik am Überbevölkerungsbegriff angefĂŒhrt, dass nicht eine hohe Geburtenrate die Ursache von Armut sei. Vielmehr fĂŒhre die Armut zu einer hohen Geburtenrate, weil sie in der Regel mit schlechterer Bildung und weniger Zugang zu VerhĂŒtungsmitteln verbunden sei. Umfragen zeigen, dass viele Schwangerschaften ungeplant sind und die Frauen in den EntwicklungslĂ€ndern sich weniger Kinder wĂŒnschen, als sie tatsĂ€chlich zur Welt bringen (siehe auch Familienplanung als Menschenrecht). Ein weiterer Grund könnte sein, dass in armen Weltregionen die einzige Möglichkeit der Altersvorsorge darin bestehe, viele Kinder zu bekommen. Auch sinkt tendenziell mit wachsendem Wohlstand der Einfluss traditioneller Lebensbilder – auch dies trĂ€gt zum RĂŒckgang der Geburtenrate bei.

Der Lebensstil in den IndustrielĂ€ndern hat einen grĂ¶ĂŸeren ökologischen Fußabdruck als der in den EntwicklungslĂ€ndern

In dem Film Population Boom (2013) vertrat der Macher Werner Boote die Auffassung, dass die BefĂŒrchtung einer Überbevölkerung unbegrĂŒndet sei. Die Erde verfĂŒge ĂŒber genĂŒgend Nahrungsmittel und ĂŒber genĂŒgend Raum fĂŒr notwendigen Mehranbau, um mehr als 7 Milliarden Menschen zu versorgen. Der Film vertritt die Auffassung, dieser „BefĂŒrchtung“ liege vielmehr ein anderer Sachverhalt zugrunde: es sei nicht genug Lebensraum fĂŒr diese Menschen vorhanden bzw. vorgesehen, weil die ErdoberflĂ€che nicht allen Menschen gleichermaßen zur Nutzung zur VerfĂŒgung stehe, sondern relativ viel Lebensraum von relativ wenigen „EigentĂŒmern“ beansprucht und (zur Exploitation) genutzt werde.

In Bezug auf den Klimawandel und andere Umweltprobleme schrieb George Monbiot 2010, das Bevölkerungswachstum in EntwicklungslĂ€ndern sei gegenĂŒber dem Verbrauch und Schadstoffausstoß der IndustrielĂ€nder und internationaler Konzerne unbedeutend. Das Bevölkerungswachstum als Hauptursache der Umweltprobleme zu sehen, bedeute, „die Schuld von den Reichen zu den Armen zu verschieben“. [37] Die IndustrielĂ€nder, deren Bevölkerung kaum mehr wĂ€chst, haben einen grĂ¶ĂŸeren ökologischen Fußabdruck als die EntwicklungslĂ€nder. Einige Organisationen wie der Optimum Population Trust meinen deswegen, diese LĂ€nder seien die wirklich ĂŒberbevölkerten. [38]

Den grĂ¶ĂŸten ökologischen Fußabdruck hatten im Jahr 2010 im Durchschnitt die Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate mit 10,68 gha/Person, die Einwohner Katars mit 10,51gha/Person und die von Bahrain mit 10,4 gha/Person. Mit 8,00 gha/Person haben die US-Amerikaner ebenfalls einen großen ökologischen Fußabdruck. Die Einwohner von Deutschland und der Schweiz liegen dagegen mit 5,46 bzw. 5,28 gha/Person im internationalen Mittelfeld. Den geringsten hatten die Einwohner von Bangladesch mit 0,62 gha/Person, Osttimor mit 0,44 gha/Person und Puerto Rico mit 0,04 gha/Person. [39] (gha globaler Hektar ist eine Einheit die, die Menge des Ertrags eines festgelegten Wertes entspricht.)

Entscheidend ist sei somit nicht allein die Anzahl Menschen, sondern auch deren Ressourcenverbrauch pro Kopf. Die Menschen in EntwicklungslÀndern verbrauchten pro Kopf deutlich weniger Ressourcen, seien aber am stÀrksten von den Folgen der Umweltprobleme betroffen. [40]

Weiterhin brachte 2010 die Pro-Life-Organisation Population Research Institute das Argument vor, dass sich bisherige Prognosen zu Überbevölkerung und daraus resultierenden Katastrophen nicht bewahrheitet hĂ€tten. [41]

2018 werteten John Bongaarts und Brian C. O’Neill schnelles Bevölkerungswachstum als eine der HauptgrĂŒnde fĂŒr steigende Emissionen. Die Forderung, von armen LĂ€ndern niedrigeres Bevölkerungswachstum zum EindĂ€mmen der globalen ErwĂ€rmung zu verlangen, mache zwar die Armen fĂŒr die hauptsĂ€chlich von reichen LĂ€ndern verursachten Probleme mitverantwortlich, aber das Ă€ndere nichts daran, dass das Bevölkerungswachstum in EntwicklungslĂ€ndern mehrere Herausforderungen fĂŒr das Klima berge. [42]

Siehe auch

Literatur

  • Louis Krafft: Bevölkerungsprobleme. Eine Bevölkerungstheoretische Abhandlung ĂŒber den Begriff der Übervölkerung und Untervölkerung. Mohr, TĂŒbingen 1917.
  • Hoimar von Ditfurth: So laßt uns denn ein ApfelbĂ€umchen pflanzen. Es ist soweit (= Knaur. Nr. 3852). Knaur, MĂŒnchen 1988, ISBN 3-426-03852-8 (Erstausgabe: Hamburg / ZĂŒrich 1985, ISBN 3-89136-033-9).
  • Paul Harrison: Die dritte Revolution. Antworten auf Bevölkerungsexplosion und Umweltzerstörung (= Suhrkamp-Taschenbuch. Nr. 2571). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-39071-6, S. 25–42 (englisch: The Third Revolution. Übersetzt von Anette Kayser, Erstausgabe: Heidelberg 1994, ISBN 3-7171-0922-7).
  • Andrey Korotayev, Artemy Malkov, Daria Khaltourina: Introduction to Social Macrodynamics. Compact Macromodels of the World System Growth. URSS, Moscow 2006, ISBN 5-484-00414-4 (englisch, urss.ru).
  • Susanne Heim, Ulrike Schatz: Berechnung und Beschwörung. Überbevölkerung. Kritik einer Debatte. Verlag der BuchlĂ€den Schwarze Risse / Rote Straße, Berlin 1996, ISBN 3-924737-33-9.
  • Wolfgang Kuls, Franz-Josef Kemper: Bevölkerungsgeographie. Eine EinfĂŒhrung (= Teubner-StudienbĂŒcher. Geographie). Stuttgart 2000, ISBN 3-519-23417-3.
  • Roland Rösler: Der Menschen Zahl. Oder: das zerstörte Sodom ist euer Land: (Jes 1,7). Christiana, Stein am Rhein 1989, ISBN 3-7171-0922-7.
  • Peter Sager: Wie weiter mit der Menschheit. Empirisch-soziologische Reflexionen ĂŒber die Probleme der Gegenwart in demographischer und historischer Sicht. Von Hase & Koehler, Mainz 2002, ISBN 3-7758-1400-0.
  • Alan Weisman, Countdown. Little Brown, 2013, (deutsche Ausgabe: Countdown. Hat die Erde eine Zukunft? Piper, MĂŒnchen 2013, ISBN 978-3-492-05431-7). Fortsetzung von Die Welt ohne uns.
  • Bettina Rainer: Der Diskurs der Überbevölkerung – zu Metaphorik und Funktion einer in Aussicht gestellten globalen Katastrophe. Berlin 2003, Dissertation, Freie UniversitĂ€t Berlin, ( diss.fu-berlin.de).
  • Sabine Höhler: Die Wissenschaft von der „Überbevölkerung“. Paul Ehrlichs „Bevölkerungsbombe“ als Fanal fĂŒr die 1970er-Jahre In: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History. 3, 2006, S. 460–464 ( zeithistorische-forschungen.de).

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Überbevölkerung â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Film

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. Christiane Woiwod (1996): Globale Herausforderung Weltbevölkerungswachstum (PDF), S. 11 ff.
  2. ↑ Martin List, Maria Behrens, Wolfgang Reichardt, Georg Simonis: Internationale Politik. Probleme und Grundbegriffe. Opladen 1995, S. 237.
  3. ↑ Definition nach Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen
  4. ↑ Food and Agricultural Organization of the United Nations. 2012. Millennium Developmental Goals – Goal 7. Ensure environmental sustainability – national forrest assesements
  5. ↑ Klimawandel setzt 40 Prozent mehr Menschen dem Risiko absoluter Wasserknappheit aus, Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung (PIK), 16. Dezember 2013
  6. ↑ Population Action International. Bekanntmachungen zur weltweiten Wasserversorgung. 2012. Siehe auch why population matters to water ressources (PDF) zum Ă€hnlichen Thema.
  7. ↑ countrymeters.info: Weltbevölkerung 2016 – Weltbevölkerungsuhr. In: countrymeters.info. Abgerufen am 12. Oktober 2016.
  8. ↑ Weltbevölkerung 1950 bis 2100. aktualisierte Zahlen nach der 2015 Revision (Tabelle rechts). In: JĂ€hrlicher Stand der Weltbevölkerung 1950 bis 2100. UN Population Database,, abgerufen am 12. Oktober 2016.
  9. ↑ Weltbevölkerungstag 2017: Frauen bringen im weltweiten Durchschnitt 2,5 Kinder zur Welt, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, abgerufen am 4. September 2017.
  10. ↑ Evangelischer Pressedienst: 220 Millionen Frauen in EntwicklungslĂ€ndern können nicht verhĂŒten. ( Memento vom 21. November 2012 im Internet Archive)
  11. ↑ [1], abgerufen am 4. September 2017.
  12. ↑ Ziffer 16 der legal.un.org (PDF) – Proklamation von Teheran: The protection of the family and of the child remains the concern of the international community. Parents have a basic human right to determine freely and responsibly the number and the spacing of their children.
  13. ↑ Irene Gerlach: Motive, Instrumente und Akteure. In: Familienpolitik: Geschichte und Leitbilder, Informationen zur politischen Bildung (Heft 301). Abgerufen am 19. Juli 2009.
  14. ↑ Übereinkommen, Artikel 12(1) und 16(1)e. (PDF; 152 kB).
  15. ↑ a b c PlĂ€doyer fĂŒr Familienplanung. In: Zeitschrift fĂŒr Entwicklung und Zusammenarbeit.
  16. ↑ Population Reference Bureau: Islam and Family Planning. In: MENA Policy Brief 2004. Washington D.C.
  17. ↑ Farid Neshani: Neue Familienpolitik in der Islamischen Republik. Transparenca for Iran, 19. August 2011.
  18. ↑ Susanne Lenz: Konservative Katholiken verhindern auf den Philippinen die Ausgabe von VerhĂŒtungsmitteln. Jetzt klagen BĂŒrger dagegen: Der Preis der Pille. In: Berliner Zeitung. 18. November 2008, abgerufen am 23. Oktober 2011.
  19. ↑ Sara Sidner: Less sex, more TV idea aired in India. CNN, 13. August 2009, abgerufen am 19. Juni 2010 (englisch).
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